

Verbindung zu Epstein: Kronprinzessin Mette-Marit zeigt Reue
Kronprinzessin Mette-Marit (52) hat sich in Oslo zu ihren Kontakten mit Jeffrey Epstein (†66) geäußert – und deutliche Worte gewählt. Nachdem das US-Justizministerium Ende Januar weitere Millionen Seiten aus den Epstein-Akten veröffentlicht hat, darunter zahlreiche E-Mails zwischen der Royal und dem verstorbenen Unternehmer, bat die 52-Jährige öffentlich um Entschuldigung. "Ich habe schlechtes Urteilsvermögen gezeigt und bedauere es, überhaupt Kontakt zu Epstein gehabt zu haben", heißt es in einer Erklärung, die zunächst vom norwegischen Rundfunk NRK veröffentlicht und später vom Königshaus offiziell bestätigt wurde.
Norwegische Medien wie Verdens Gang berichten von vertraulichen Formulierungen in den E-Mails, von Verabredungen und einem mehrtägigen Aufenthalt der Kronprinzessin in Epsteins Haus in Palm Beach im Jahr 2013. In mehreren Mails aus dem Jahr 2012 sollen beide zudem über Epsteins angebliche Suche nach einer Ehefrau, über das Leben in Paris und über skandinavische Frauen als besseres "Ehe-Material" gescherzt haben. In ihrer aktuellen Stellungnahme betont Mette-Marit, Epstein allein trage die Verantwortung für seine Taten, sie selbst aber die Verantwortung dafür, seine Vergangenheit nicht gründlicher geprüft zu haben. Zudem schreibt sie: "Ich möchte mein tiefes Mitgefühl und meine Solidarität mit den Opfern des Missbrauchs von Jeffrey Epstein zum Ausdruck bringen."
Bereits 2019 äußerte Mette-Marit Bedauern über ihre Kontakte zu Epstein, nachdem ähnliche Enthüllungen ans Licht gekommen waren. Der Zeitpunkt der neuen Dokumentenfreigabe könnte für das norwegische Königshaus kaum ungünstiger sein. Denn aktuell muss sich auch Mette-Marits Sohn Marius Borg Høiby (29) unter anderem wegen Vergewaltigung vor Gericht verantworten. Die norwegische Öffentlichkeit verfolgt genau, wie das Thronfolgerpaar diese doppelte Krise im Rampenlicht meistert.








