Nun ist es genau zwei Monate her, dass Amy Winehouse (†27) starb. Es war ein Schock – für ihre Familie, ihre Freunde, ihre Fans und für ihren Verlobten Reg Traviss (34). Ihn traf es besonders hart, da er am Abend vor ihrem plötzlichen Tod noch bei ihr war und sich nun nicht nur mit seiner Trauer, sondern auch mit Selbstvorwürfen auseinandersetzen muss.

Doch auch sein Leben muss weiter gehen. Nun scheint er mit aller Macht zu versuchen, sich aufzuraffen. Ein deutscher Freund, der Filmproduzent Stefan Raiser, lud Reg nun, wie die Bild berichtete, zum Münchner Oktoberfest ein. Um sich von seinem Kummer abzulenken, sagte er zu und mischte sich am fünften Tag des Volksfestes, ganz fein in Anzug, Krawatte und Haartolle, unter die feiernde Meute. Aber wieso, ist die Frage. Darauf hatte er eine einleuchtende Antwort: „Weil es mir hilft, Stück für Stück wieder ins Leben zurückzufinden. Ich weiß, es muss weiter gehen. Aber das ist alles andere als einfach für mich. Ich habe viele gute Freunde, die mich unterstützen und mir helfen, weiter zu machen.“

Natürlich erscheint es ein wenig befremdlich, dass der trauernde Verlobte der Soul-Queen im dunklen Anzug zwischen all den Dirndln und Lederhosen auf der Bierbank verweilte. Doch auch das konnte Reg gegenüber der Bild erklären: „Ich hätte auch so ein Outfit mit Lederhose angezogen. Ich hatte nur keine Zeit, mir eins zu kaufen.“ Der Regisseur und Schriftsteller soll zwar körperlich, aber nicht wirklich mit Herz und Seele anwesend gewesen sein.

Das ist nur zu verständlich, denn sicher ist es schwer, nach einem solch schweren Verlust zwischen glücklichen und feiernden Menschen zu sitzen. Aber es ist ein Anfang – und für Reg ist es hoffentlich der Anfang für ein glückliches Leben ohne Selbstzweifel und Schulgefühle.

Amy Winehouse in London 2008
Getty Images
Amy Winehouse in London 2008


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