"Null abgeholt": Shirin Davids Doku spaltet die Gemüter
Die Netflix-Dokumentation "Barbara – Becoming Shirin David", die seit dem 13. März auf der Streaming-Plattform verfügbar ist, spaltet die Zuschauer. Obwohl der Film über die erfolgreiche Rapperin derzeit die Charts stürmt, hagelt es auf der offiziellen Instagram-Seite von Netflix heftige Kritik. Viele Nutzer zeigen sich von dem Film enttäuscht, der eigentlich einen Blick auf die Privatperson Barbara hinter dem Künstlernamen Shirin David (30) versprechen sollte. "Die Doku war für mich wahnsinnig kontrolliert und dadurch langweilig", schreibt ein User. Ein anderer Zuschauer fühlt sich emotional "null abgeholt" und kritisiert: "Dieser ewige Perfektionismus und Druck, für wen? Für was? Ich hoffe, sie kommt zur Ruhe. Fand die Doku nichtssagend."
Die Vorwürfe reichen von mangelnder Authentizität bis hin zu einer oberflächlichen Selbstdarstellung. "War eine reine Ego-Doku für sie, richtig langweilig", kommentiert ein Nutzer auf Instagram. Ein anderer schreibt: "Die Doku ist so schlecht. Da macht es einen wirklich sprachlos, dass so ein Beitrag noch als Pay-Doku verkauft wird." Mehreren Zuschauern fiel zudem auf, dass Shirin in der Dokumentation niedergeschlagen und unsicher wirkte. "Fand die Doku irgendwie nur traurig und depressiv... sie wirkt überhaupt nicht glücklich", heißt es in einem Kommentar. Ein weiterer User zeigt sich irritiert: "Sie ist genau das Gegenteil von dem Bild, was sie verkörpert. Unsicher und voller Selbstzweifel. Kein Funken Lebenslust." Außerdem wird bemängelt, dass der Film über die The Voice of Germany-Jurorin schlecht geschnitten sei und "mehr Misserfolge oder Ängste gezeigt [habe], als ihre Erfolge und positiven Momente."
Auch Shirins langjährige Rivalin Loredana Zefi (30) kritisierte die Doku: "Was für eine oberflächliche, ekelhafte Welt", schrieb sie in ihrem Broadcasting Channel und bezeichnete sie als "Zeitverschwendung". Doch nicht alle Reaktionen fallen negativ aus. Während die Doku Shirins große Tour begleitet und dabei auch schwierige Momente wie Panikattacken und Weinkrämpfe zeigt, empfinden einige Fans genau diese Verletzlichkeit als bereichernd. "Ich finde sie sehr authentisch und offen... man blickt mal hinter die starke Frau und sieht sie verletzlich", lobt ein Zuschauer. Andere zeigen sich von den Einblicken in das Leben der Künstlerin berührt: "Super interessant, und wir erleben Shirin total anders, als man denkt! Wünsche ihr alles Gute." Einige Fans hätten sogar gerne noch mehr gesehen und resümieren: "So eine gute und herzliche Doku, hätte gerne 4 Stunden gehen können!! Wir brauchen mehr davon."











