Politik trifft auf Musik. Zwei Themen, die eigentlich nicht unbedingt viel miteinander zu tun haben, stoßen nun doch unweigerlich aufeinander, denn die Schuldenkrise in Europa macht offenbar auch vor dem Eurovision Song Contest nicht Halt. Zumindest begründen einige der eigentlichen Teilnehmerländer ihre Absage mit der ökonomischen Krise.

Aus Angst vor einem Sieg, denn dann müsste das entsprechende Land den Musikwettbewerb im folgenden Jahr austragen, werden diverse Länder nicht antreten. Der ESC ist ein großer Kostenfaktor, allein die Teilnahme verschlingt Gelder in Millionenhöhe. Polen, Portugal, die Slowakei und Bosnien-Herzegowina und die Slowakei haben nach Angaben des Express beschlossen, keinen Kandidaten nach Malmö zu schicken. Griechenland und Tschechien sollen ebenfalls darüber nachdenken, nicht teilzunehmen und auch die Türkei hat bereits abgesagt. „Es ist nicht nur, dass wir nicht das Geld haben, um teilzunehmen, zu diesem Zeitpunkt wäre es auch moralisch falsch“ sagte ein griechischer Medienvertreter der Daily Mail.

Trotz der Kosten bringt der ESC nicht nur Prestige, sondern eigentlich auch Geld zurück in die Kassen der Sieger. Eine ambivalente Entscheidung, die letzten Endes jedes Land für sich selbst treffen muss.

SuRie und ein Flitzer (l.) während ihres Auftritts beim Eurovision Song Contest
Francisco Leong/AFP/Getty Images
SuRie und ein Flitzer (l.) während ihres Auftritts beim Eurovision Song Contest
Lena Meyer-Landrut nach ihrem Sieg beim "Eurovision Song Contest"
Oliver Vosshage/Getty Images
Lena Meyer-Landrut nach ihrem Sieg beim "Eurovision Song Contest"
SuRie und ein Flitzer (l.) beim Eurovision Song Contest in Lissabon
Francisco Leong/AFP/Getty Images
SuRie und ein Flitzer (l.) beim Eurovision Song Contest in Lissabon


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