Statt Ian: Sean Connery sollte eigentlich Gandalf spielen
Sean Connery (†90) hätte beinahe die Rolle des Gandalf in der Der Herr der Ringe-Trilogie übernommen. Die legendäre James Bond-Ikone schlug den Part jedoch aus, bevor schließlich Ian McKellen (86) den berühmten Zauberer verkörperte. Regisseur Peter Jackson (64) sprach anlässlich des 25. Jubiläums von "Die Gefährten" mit dem Magazin Empire über Seans damalige Absage und erklärte, wie anders der Dreh sonst möglicherweise abgelaufen wäre. "Ich spekuliere nur, aber ich kann mir einfach nicht vorstellen, dass Sean Connery so unterstützend gewesen wäre wie Ian McKellen, so bereit gewesen wäre, alles zu tun, was wir wollten, wie Ian es war, und so geduldig gewesen wäre, wie Ian es war", vermutete Peter.
Der Grund für Seans Absage war ziemlich kurios: Der Schauspieler verstand die Fantasy-Geschichte schlichtweg nicht. "Ich habe es nie verstanden. Ich habe das Buch gelesen. Ich habe das Drehbuch gelesen. Ich sah den Film. Ich verstehe es immer noch nicht", erklärte Sean bereits vor einigen Jahren. Doch nicht nur er lehnte eine Rolle in der Trilogie ab. Auch David Bowie (†69) wurde für Gandalf in Betracht gezogen, war jedoch terminlich verhindert. Patrick Stewart (85) soll den Part abgelehnt haben, weil ihm das Drehbuch nicht gefallen habe, während Anthony Hopkins (88) laut Ian ebenfalls absagte.
Ian wird trotz seines hohen Alters auch in Zukunft als Gandalf zu sehen sein. Der Schauspieler wird in dem neuen Film "The Hunt for Gollum" erneut in die Rolle des Zauberers schlüpfen, wie er in "
The Late Show With Stephen Colbert" verriet. Im Juli reist Ian dafür nach Neuseeland, obwohl er dann bereits 87 Jahre alt sein wird. Peter Jackson kehrt als Produzent zurück, während Andy Serkis die Regie übernimmt. Der Film soll am 16. Dezember 2027 in die deutschen Kinos kommen.










