Ob als Captain Jean-Luc Picard in "Raumschiff Enterprise: Das nächste Jahrhundert" oder Professor Charles X. Xavier in X-Men, schon oft verkörperte Sir Patrick Stewart (72) auf der Leinwand die Rolle des Vorbilds und heldenhaften Anführers. Dass er dieser Rolle aber auch im wahren Leben mehr als gerecht wird, zeigte sich nun auf einer Science-Fiction-Messe in Houston. Dort gestand ihm nämlich ein weiblicher Fan, dass sie seinem unermüdlichen Einsatz gegen häusliche Gewalt ihr Leben verdanke.

Am Freitag beantwortete Stewart auf der internationalen Comic Convention "Comicpalooza" im US-Staat Texas geduldig die Fragen seiner Fans. Eine der Anwesenden war Heather Skye, die die Gelegenheit nutzte, um ihm für seinen Einsatz gegen häusliche Gewalt in Zusammenarbeit mit Organisationen wie Refuge und Amnesty International zu danken, berichtet SocialiteLife. Seine Rede vor einigen Jahren, in der er sich öffentlich vehement gegen die Misshandlung von Frauen aussprach, habe ihr damals die Kraft gegeben, ihr Martyrium aus Gewalt und Missbrauch durchzustehen und endlich wieder ein normales, angstfreies Leben führen zu können.

Stewart erklärte daraufhin, dass sein soziales Engagement in den Erfahrungen aus seiner Kindheit begründet liegt, in der er hilflos mit ansehen musste, wie sein Vater seine Mutter misshandelte. "Es liegt in unseren Händen, der Gewalt gegen Frauen ein Ende zu setzen. Ich tue, was ich tue im Namen meiner Mutter, denn damals konnte ich ihr nicht helfen. Jetzt kann ich es." Gemeinsam mit Refuge arbeitet er deshalb daran, misshandelten Frauen und Kinder eine sichere Zuflucht und ein neues Zuhause zu bieten. Am Ende gab es für Heather dann auch noch eine herzliche Umarmung, bei der Stewart ihr versicherte: "Du musst das niemals wieder durchmachen, du bist jetzt sicher."

Was für ein Held, dieser Sir Patrick Stewart!

Hugh Jackman und seine Frau Deborra-Lee Furness
Getty Images
Hugh Jackman und seine Frau Deborra-Lee Furness


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