Bad Bunny stellt Rekord mit Super-Bowl-Halbzeitshow auf
Bad Bunny (31) hat beim Super Bowl in Santa Clara Geschichte geschrieben: Der Rapper lieferte am Sonntag im Levi's Stadium eine Halbzeitshow, die laut Daily Mail weltweit 135,4 Millionen Menschen live verfolgten – so viele wie noch nie. Damit überholte der Star knapp den bisherigen Rekord von Kendrick Lamar (38). Der Auftritt war zudem ein Novum, denn Bad Bunny performte als erster Act die komplette Show auf Spanisch. Für zusätzliche Gänsehaut sorgten hochkarätige Gäste auf und neben der Bühne, darunter Lady Gaga (39), Ricky Martin (54) und Pedro Pascal (50). Während rechte Kommentatoren und Donald Trump (79) prompt Kritik äußerten, feierten Fans den Moment online umso lauter.
Die Setlist geriet zu einem mitreißenden Feuerwerk aus Bad Bunnys größten Hits – von "Tití Me Preguntó" über neue Songs bis hin zu überraschenden Salsa-Momenten. Begleitet wurde der Auftritt von einer aufwendigen Inszenierung: Ein aufgebautes Zuckerrohrfeld, präzise Choreografien und eine Bühne, die in rot-weiß-blauem Rauch versank. Zum Abschluss leuchtete über dem Spielfeld eine klare Botschaft: "Das Einzige, was stärker ist als Hass, ist Liebe." Im Publikum feierten unter anderem Cardi B (33) und Jessica Alba (44) den historischen Auftritt. Mit den Worten "Gott segne Amerika!" und einem Bekenntnis zu Ländern von Lateinamerika über die USA bis nach Kanada setzte der Musiker ein starkes Zeichen der Einheit. Auch die Zahlen sprechen für sich: Während Ushers (47) Halbzeitshow 2024 rund 129,3 Millionen Zuschauer erreichte und Rihannas (37) Auftritt 2023 bei etwa 121 Millionen lag, setzte Bad Bunny nun eine neue Bestmarke.
Der Triumph krönt eine Saison, in der der Künstler bereits bei den Grammys für Aufsehen sorgte und seine Verbundenheit mit der lateinamerikanischen Community betonte. In der Vergangenheit stand Bad Bunny schon einmal als Gast neben Jennifer Lopez (56) und Shakira (49) auf der Super-Bowl-Bühne, jetzt trug er allein die Show – und blieb dabei seiner Sprache und seinen Wurzeln treu. Dass Lady Gaga als Überraschungspartnerin auftauchte, befeuerte den Hype zusätzlich, zumal der Musiker als bekennender Fan gilt und die Chemie zwischen den beiden auf der Bühne spürbar war. Abseits der großen Gesten blieb aber auch Raum für Persönliches: kleine Blickwechsel, ein in den Himmel gereckter Football, der zu Boden knallte, bevor die Feuerwerke zündeten – Bilder, die Fans auf X mit Kommentaren wie "zehn von zehn" feierten, während in den Rängen Freunde und Weggefährten die Arme hochrissen und den Rekordmoment miterlebten.














