Immer wieder muss sich die Band Frei.Wild damit auseinandersetzen, dass ihnen vorgeworfen wird, dass rechtsradikale Themen in ihren Songs aufgegriffen werden. Ihrem Erfolg schadet das nicht: Laut Media Control sind sie mit ihrem neuen Album direkt auf Platz 1 der Charts gelandet. Die Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien wollte sich älterer Texte aber noch einmal annehmen und scheiterte nun an technischen Problemen.

Neben rassistischen Äußerungen ging es vor allem um die Gewaltverherrlichung in den Liedern von Frei.Wild. Die Südtiroler Rocker sind bekannt für ihre härteren Texte, wehren sich aber vehement dagegen, als radikal in irgendeiner Richtung angesehen zu werden. Andere Künstler sahen das anders, was beim Echo 2013 für einen Eklat sorgte. Thüringens Sozialministerin wollte den Textinhalten noch einmal auf den Grund gehen und reichte alles bei der Prüfstelle in Bonn ein, so express.de. Bezogen wurde sich in dem Verfahren auf ein YouTube-Video und einen Liedtext auf der Band-Homepage, der plötzlich nicht mehr aufrufbar ist. Durch diese Panne musste die Untersuchung eingestellt werden. "Wenn keine Texte da sind, können wir auch nicht prüfen", hieß es ganz einfach von der Prüfstelle.

Die Band selbst rechtfertigt sich gegen die Vorwürfe: "Alle Tonträger wurden ja schon von Gutachtern überprüft und als bedenkenlos eingestuft." Dass sich doch immer mal wieder noch Lieder finden lassen, mit denen man Gewaltverherrlichung verbindet, gefalle ihnen selbst nicht: "Ich muss sagen, der Song ist aus heutiger Sicht ein Dreckslied, mit dem wir uns überhaupt nicht mehr identifizieren wollen", sagt Frontmann Philipp Burger beispielsweise über das Lied "Rache muss sein".

Frei.Wild/Facebook
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