Es ist DAS Echo-Thema zurzeit: Die Nominierung der Band Frei.Wild und ihre Absage an die Veranstaltung daraufhin. Wer meint, damit habe sich das Thema erledigt, irrt. Denn Frei.Wild lehnten die Echo-Einladung nicht nur ab, sondern forderten auch eine Entschuldigung der Echo-Akademie, dass sie im letzten Jahr wegen einer Protestwelle ausgeschlossen wurden.

Doch von wegen, die Akademie steht zu ihrer damaligen Entscheidung und sieht nicht ein, klein beizugeben. "Die Entscheidung, Freiwild aufgrund der starken Dynamik der öffentlichen Auseinandersetzung im letzten Jahr von der Liste der Nominierten zu nehmen, war zu dem damaligen Zeitpunkt die richtige Reaktion", zitiert Focus den Vorstandsvorsitzenden des Bundesverbandes Musikindustrie, Dieter Gorny. Eine Entschuldigung komme also nicht infrage, weil diese nur Aufmerksamkeit und weitere Diskussionen hervorrufen würde. Die Absage von Frei.Wild sehen die Verantwortlichen deshalb gelassen: "Die Nominierten entscheiden stets selbst, ob sie zur Echo-Veranstaltung kommen oder nicht. Dass es dabei auch Absagen gibt, ist grundsätzlich nichts Ungewöhnliches."

Facebook/Frei.Wild
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Patrick Hoffmann/Wenn


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