Als vor rund zwei Wochen im Internet das Video der vermeintlichen Hamburger Band "In Schwarz" auftauchte, wunderte man sich: Der Sänger, der das wütende Agitpop-Stück "Hand in Hand" zum Besten gab, klang so verdächtig nach irgendjemandem, den man schon einmal gehört hatte, aber wem? Könnte es nicht am Ende gar Kraftklub sein? Textlich und musikalisch hätte es von Anfang an gepasst. Auch die Montur - schwarze Sturmmasken - hätte irgendwie den (fast) bekanntesten Söhnen von Karl-Marx-Stadt ähnlich gesehen. Und siehe da: Zu Gast bei Circus HalliGalli ward das Geheimnis endlich gelüftet, "In Schwarz" ist kein Name einer Band, sondern tatsächlich der Titel des "Mit K"-Nachfolgers der Chemnitzer Haudegen!

Ab 12. September 2014 wird das gute Stück erhältlich sein. Der erste Song scheint auf jeden Fall so ganz der linkspolitisch orientierten Schiene, die die Band bereits auf dem ersten Album fuhr, treu geblieben zu sein - das Video passt dazu also voll und ganz. Nachdem man sich immerhin über zwei Jahre lang gedulden musste auf die nächste Platte, können sich also alle, die die Jungs in diesem Sommer beim Kosmonaut Festival, dem Southside oder Hurricane sehen dürfen, schon bald auf neue Songs freuen.

Das Geheimnis um die Identität von "In Schwarz" blieb im Übrigen deswegen so wunderbar unlösbar, weil anstelle des eigentlichen Frontmannes Felix Brummer der Bassist Till Brummer die Vocals übernommen hatte und Mitarbeiter des Managements "Beat The Rich" die Musiker ersetzten.

Wenn ihr schon richtig Bock auf neue Musik aus dem Hause Kraftklub habt, dann guckt doch einfach noch einmal das Video der Pseudo-Band "In Schwarz":

KraftklubInstagram/ Kraftklub
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Kraftklub und CasperInstagram/ Kraftklub
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