Sechs Wochen hatte der Mord-Prozess rund um Oscar Pistorius (27) pausiert: Der Sprinter hatte seine Freundin Reeva Steenkamp (✝29) erschossen - entweder absichtlich oder im Affekt, weil er einen Einbrecher vermutete. Nun wurde die Verhandlung vor Gericht wieder eröffnet und sie begann direkt mit einem Dokument, das für den Angeklagten sehr wichtig ist: Das psychologische Gutachten darüber, ob Oscar Pistorius im Falle einer Verurteilung voll schuldfähig gesprochen werden kann.

Ende Mai war der Mord-Prozess unterbrochen worden, um die Schuldfähigkeit des Angeklagten zu prüfen. Im Weskoppies Psychiatric Hospital in Pretoria wurde er ab dem 20. Juni als Tagespatient von drei Psychiatern und einem Psychologen gecheckt und auf eine mögliche Angststörung hin untersucht. Das Ergebnis laut der New York Times: Oscar Pistorius ist voll schuldfähig. Er hat keine Angststörung.

Dadurch wird der Prozess maßgeblich beeinflusst, denn der Angeklagte hat nun keine Aussicht mehr auf mildernde Umstände und die Staatsanwaltschaft wird auf das volle Ausmaß der Strafe plädieren. Wenn Oscar Pistorius verurteilt wird, drohen ihm mindestens 25 Jahre Gefängnis.

Oscar Pistorius, Anhörung Juli 2016Getty Images
Oscar Pistorius, Anhörung Juli 2016
Oscar Pistorius im GerichtssaalMarco Longari/AFP/Getty Images
Oscar Pistorius im Gerichtssaal
Fan-Protest für die Freilassung von Oscar PistoriusCharlie Shoemaker/Getty Images
Fan-Protest für die Freilassung von Oscar Pistorius


Tipps für Promiflash? Einfach E-Mail an: tipps@promiflash.de