Würde Oscar Pistorius (27) am heutigen Tage von der zuständigen Richterin Thokozile Masipa mit Gefängnis bestraft werden - oder würde alles auf einen Hausarrest hinauslaufen? Es war die wohl dramatischste Frage vor der heutigen Verkündung des Strafmaßes im Fall des einst glorifizierten Sprintstars, der vor rund 20 Monaten seine Parternin Reeva Steenkamp (✝29) erschoss und der fahrlässigen Tötung für schuldig befunden wurde.

Die Anklage zumindest stellte klar, dass sie für den gefallenen Athleten mindestens zehn Jahre Haft in einem Gefängnis fordere. Heute um kurz nach neun Uhr Ortszeit dann begann im Drama Pistorius der letzte Akt: Die Richterin eröffnete diesen alles entscheidenden Verhandlungstag im Gericht von Pretoria, ob sie dem Staatsanwalt und seiner Vorstellung der Bestrafung tatsächlich folgen würde, war nach wie vor offen. Zumindest erklärte die Juristin schon recht früh, dass sie hoffe, ihr endgültiges Urteil werde der Familie Reevas so etwas wie ein "Abschluss" sein und ihnen dabei helfen, ihr Leben fortführen zu können. Gleichzeitig stellte sie klar, dass das Strafmaß weder "zu hart noch zu leicht" sein sollte. Dementsprechend verurteilte ihn die Richterin zu fünf Jahren Haft wegen fahrlässigen Tötung sowie zu drei Jahren Haft wegen rücksichtsloser Benutzung einer Waffe, letzteres wurde zur Bewährung ausgesetzt.

Oscar Pistorius und Marc Batchelor während des Gerichtsverfahrens gegen Pistorius, 2014
THEMBA HADEBE/AFP/Getty Images
Oscar Pistorius und Marc Batchelor während des Gerichtsverfahrens gegen Pistorius, 2014


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