Gestern schockte die Meldung über die Verhaftung von Phil Rudd die Öffentlichkeit. Dem AC/DC-Drummer wurde vorgeworfen einen zweifachen Mord in Auftrag gegeben zu haben. Nun scheint es so, als würden sich diese Anschuldigungen in Luft auflösen.

Phil Rudd
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Laut den Meldungen von CNN wurde die Anklage gegen den 60-Jährigen fallen gelassen. In einem offiziellen Bericht soll die Staatsanwaltschaft notiert haben, dass die Beweislage gegen ihn nicht ausreichend ist. Phil Rudd ist zwar glücklich über diese Entwicklung, sein Anwalt betont jedoch: "Die schlechte Publicity, die Mr. Rudd aufgrund der sehr ernsten Anschuldigungen und der teils sensationssüchtigen Berichterstattung hinnehmen muss, basierte nie auf einer gerechtfertigten Grundlage." Mit dieser Aussage wird deutlich, dass er und sein Anwalt Schadensersatzansprüche nicht ausschließen werden.

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Im Gegensatz zu der Klage wegen der Anstiftung zum Mord, bleiben die zwei anderen - wegen Morddrohung und Drogenbesitz - weiterhin bestehen. Sollte er wegen des ersteren Vergehens verurteilt werden, drohen ihm bis zu sieben Jahre Haft.

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Danny Clifford/Hottwire/WENN
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