Seit 37 Jahren verfolgen ihn die US-amerikanischen Behörden wegen sexuellen Missbrauchs und auch eine erneute Prüfung des Verfahrens gegen ihn wurde erst einmal auf Eis gelegt. Die Rede ist von Roman Polanski (81), dessen Anwälte in dieser Woche um eine erneute Anhörung beim zuständigen Gericht in Los Angeles gebeten haben - und auf Ablehnung gestoßen sind.

Aufgrund von Verfahrensfehlern versuchten die Juristen des Regisseurs, in dem seit 1977 anhängigen Fall, bei dem es um den Missbrauch einer Minderjährigen geht, eine Anhörung zu erzielen. Laut Bild.de habe der Richter jedoch beschlossen, diesen Antrag nicht zu behandeln, da Roman Polanski als flüchtig gelte. Der 81-Jährige habe jedoch die Möglichkeit, seine Vorwürfe geltend zu machen, wenn er nach Kalifornien zurückkehre.

Das Dilemma ist jedoch: Bei der Einreise in die USA droht Polanski wegen des anhängigen Verfahrens die Festnahme. Denn damals war er schuldig gesprochen worden, Geschlechtsverkehr mit einer 13-Jährigen gehabt zu haben. Dennoch gelang es ihm, nach Frankreich zu fliehen. Wie der Star und seine Anwälte nun vorgehen werden, ist nicht bekannt.

Roman Polanski und seine Frau Sharon Tate im Januar 1969
Getty Images
Roman Polanski und seine Frau Sharon Tate im Januar 1969
Roman Polanski beim Zürich Film Festival 2017
Getty Images
Roman Polanski beim Zürich Film Festival 2017
Roman Polanski bei einem Screening von "D'apres une histoire vraie"
Getty Images
Roman Polanski bei einem Screening von "D'apres une histoire vraie"


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