Am 22. Februar werden im Dolby Theatre in Los Angeles zum 87. Mal die Oscars vergeben. Als Host durch das Programm führen wird dann Neil Patrick Harris (41), der sicherlich auch den ein oder anderen Gag über einen der Nominierten parat haben dürfte. Ob dann auch einmal ein Lacher auf Kosten eines potenziellen "besten Nebendarstellers" gehen wird? Mal sehen...

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Robert Duvall (84) für seine Rolle in "The Judge"

Ethan Hawke
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Ethan Hawke

Robert ist ein Urgestein des amerikanischen Filmgeschäfts, immerhin ist er schon seit 1952 aktiv. Dementsprechend hatte er bereits oft genug die Chance, einen Oscar zu erhalten: Insgesamt ist er jetzt schon sieben Mal nominiert gewesen, im Jahr 1984 hat er für "Tender Mercies" dann auch tatsächlich die Auszeichnung erhalten. Seine Richterrolle in "The Jugde" wurde im Übrigen auch Jack Nicholson (77) und Tommy Lee Jones (68) angeboten. Was für ein Glück für Robert, dass doch er das Engagement ergattern konnte!

Edward Norton
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Edward Norton

Ethan Hawke (44) für seine Rolle in "Boyhood"

Robert Duvall
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Robert Duvall

Auch für Ethan ist es bei Weitem nicht die erste Chance auf einen Academy Award: Erst letztes Jahr hätte er als Autor für "Before Midnight" ausgezeichnet werden können, insgesamt ist dies nun schon seine vierte Nominierung. In der filmischen Langzeitstudie "Boyhood" mimt der Darsteller den Familienvater Mason, eine Arbeit, von der Ethan sichtlich begeistert war: "Etwas total Abgefahrenes" sei der Streifen für ihn gewesen, ob ihm die Jury dafür wohl den Oscar gibt?

Edward Norton (45) für seine Rolle in "Birdman"

Wie Hauptdarsteller Michael Keaton (63) brachte "Birdman" also auch Edward eine Nominierung ein - und zwar bereits seine dritte nach 1997 für "Primal Fear" und 1999 für "American History X". Leider konnte Edward bisher weder einen Goldjungen noch einen Golden Globe für sich beanspruchen, aber vielleicht kommt es ihm ja zugute, dass er einen eher instabilen Charakter in "Birdman" innehatte. Bei Jared Leto (43) in "Dallas Buyers Club" hat's 2014 auch geklappt!

Mark Ruffalo (47) für seine Rolle in "Foxcatcher"

Sieht so aus, als wäre Mark gerne als Nebendarsteller nominiert: Schon 2011 war er für seine Leistung in "The Kids Are All Right" im Rennen. Ob der Jury sein damaliger Charakter als plötzlicher Vater zweier Kids noch zu glatt war? Immerhin wurde auch Mark für "Foxcatcher" so richtig herrlich unattraktiv gemacht - und seine raue Seite durfte er als verbitterter Wrestler in den wunderbarsten Zügen ausleben. Böse genug für einen Oscar?

J.K. Simmons (60) für seine Rolle in "Whiplash"

Der Favorit in dieser Kategorie! Denn mit seinem Golden Globe-Sieg gegen dieselben vier Konkurrenten sehen die Chancen wahrhaft golden aus für Jonathan! Vom lieben Papa aus "Juno" ist in "Whiplash" wirklich gar nichts mehr zu finden: Als dominanter Jazz-Maestro lehrt er den Youngstern mehr das Fürchten, als dass er sie in den Arm nimmt. Im Übrigen handelt es sich hierbei um die erste Oscar-Anwärterschaft des 60-Jährigen. Und dabei ist auch er bereits seit 1986 im Geschäft!