Jesy Nelsons Mutter besorgt: Doku könnte alles ruinieren
Jesy Nelson (34) gewährt der Öffentlichkeit so persönliche Einblicke wie nie zuvor – sehr zum Schrecken ihrer Mutter. In der neuen sechsteiligen Doku-Reihe "Jesy Nelson: Life After Little Mix" lässt die frühere Little Mix-Sängerin ihr neues Leben von Kameras begleiten, während sie sich im Alltag mit ihren Zwillingsmädchen zurechtfindet und die Trennung von ihrem Verlobten Zion Foster verarbeitet. Doch ausgerechnet ihre eigene Mutter Janis bremst die Euphorie über diesen Schritt, wie Jesy im Gespräch mit Closer berichtet. Sie fürchtet, die intime Doku könne "alles ruinieren" – den hart erarbeiteten Frieden, die neu gefundene Stabilität, das vorsichtige Glück als frischgebackene Mutter.
Im Interview schildert Jesy, dass ihr erst beim Anschauen der fertigen Doku bewusst geworden sei, wie turbulent es in ihrem Leben zuging: "Einmal lachst du, dann weinst du, dann hast du Angst. Es ist viel", sagt die Musikerin. Ihre Mutter, die sie seit dem ersten Schritt in die Musikbranche begleitet, habe sofort Bedenken gehabt. "Sie weiß, was das mit meinem Selbstbewusstsein und meiner Psyche gemacht hat", erklärt Jesy mit Blick auf den früheren Ruhm bei Little Mix und den massiven Online-Hass, der sie damals traf. Besonders belastend: Parallel zu den Dreharbeiten kämpften ihre Zwillinge nach einer Frühgeburt bei 31 Wochen mit schweren gesundheitlichen Problemen. Im Gespräch mit Daily Mail beschreibt Jesy, wie sehr der Druck der ständigen Sorge um die Mädchen schließlich auch die Beziehung zu Zion belastete – die gemeinsame Priorität liege heute ganz klar darauf, ihren Töchtern "die positivste, glücklichste und stärkste Zeit und Energie" zu schenken.
Hinter Jesys neuem Projekt steht eine lange Geschichte von den Licht- und Schattenseiten des Berühmtseins. Als Mitglied von Little Mix feierte sie Rekorde und versammelte eine riesige Fanbase hinter sich. Doch während die Girlgroup zur X-Factor-Erfolgsstory wurde, lastete der Hass im Netz schwer auf der Seele der Sängerin. Im Interview mit Guardian erzählte sie, wie sie sich morgens als Erstes selbst googelte und gezielt nach Kommentaren zu "Jesy Nelson fett" oder "Jesy Nelson hässlich" suchte – ein Teufelskreis, der in einem Klinikaufenthalt nach einer mutmaßlichen Überdosis endete. Ihre Mutter fühlte sich laut Jesy später schuldig, weil sie das Ausmaß nicht erkannt hatte und hätte ihre Tochter lieber wieder als Barfrau gesehen, als weiter im gnadenlosen Musikgeschäft. Nach dem Ende ihrer Verlobung mit Zion, über das Jesy bereits offen gesprochen hat, richtet die Sängerin ihren Fokus nun sichtbar auf ihre Töchter – und auf den Versuch, ihre eigene Geschichte in der Doku selbst zu erzählen, statt sie anderen zu überlassen.






