Das war das Sportereignis des Jahres: Floyd Mayweather Jr. (38) gegen Manny Pacquiao! Für den spektakulären Box-Kampf erhielt der 38-jährige Mayweather eine unglaubliche Summe von 220 Millionen Dollar. Nun entzieht ihm die World Boxing Federation WBO einen seiner drei WM-Gürtel, da er bis zum Ablauf der Frist der festgesetzten Zahlung von 200 Tausend Dollar nicht nachkam.

In der Pressemitteilung des Verbandes WBO heißt es: "Das WBO-Weltmeisterschafts-Komitee hat keine andere Wahl, als ihm den Titel als Weltergewichts-Champion abzuerkennen". Am 2. Mai hat sich der Boxer im Super-Fight gegen Manny Pacquiao (Philippinen) den WM-Gürtel erkämpft. Laut den WBO-Regeln ist der Sieger verpflichtet, nach dem Titelgewinn die obligatorischen drei Prozent der Kampf-Börse an den Verband zu zahlen. Dieser Kampf erreichte die Höchstgrenze und lag dementsprechend bei 200.000 Dollar.

Mayweather war in 48 Box-Kämpfen unschlagbar, ist aber jetzt nur noch Weltmeister der Konkurrenzverbände WBC und WBA. Ob der Boxer tatsächlich einfach nur die Frist versäumt hat oder einfach zu geizig war, einen Bruchteil seiner Millionen-Gage abzugeben, bleibt vorerst ungeklärt.

Floyd Mayweather Jr, bei einem BoxkampfSteve Marcus / Getty Images
Floyd Mayweather Jr, bei einem Boxkampf
Judy Eddy/WENN.com
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