Vor etwa einer Woche wurde die amerikanische TV-Reporterin Alison Parker vor laufenden Kameras von ihrem Ex-Kollegen erschossen. Nun meldet sich ihr Vater mit einer emotionalen Gastkolumne zu Wort.

Twitter / Alison Parker

In der Washington Post konnten vergangenen Sonntag alle Menschen die Worte eines Mannes lesen, der gerade durch einen brutalen Mord seine Tochter verloren hat. Es handelt sich um Andy Parker, dem Vater von Alison Parker. Sie musste ihr Leben lassen, weil ihr Ex-Kollege durchdrehte und mit einer Waffe auf sie und ihren Kameramann schoss. Nun schrieb er diese Zeilen, um sich der Welt mitzuteilen: "Am vergangenen Mittwoch wurde meine Tochter Alison in der Blüte ihres Lebens von einem gestörten Bewaffneten umgebracht. Ich habe mir nun zur Lebensaufgabe genommen, dass man endlich versucht, wirksame und angemessene Schutzmaßnahmen für Waffen einzuführen, damit so etwas nie wieder geschehen kann." Der Vater der Reporterin ist entsetzt darüber, wie leicht man in den USA an Waffen kommt. "Wir müssen uns alle fragen, was wir tun können, um diesen Wahnsinn zu stoppen."

Twitter / ShawnRTV6

Sein Vorsatz ist klar: "Ich werde alles tun, um Waffengewalt zu beenden!" Er will jetzt dafür kämpfen, dass eine solche Tat nie wieder passiert - auch, wenn sein Erfolg in dieser Sache eher unwahrscheinlich ist.

Twitter / Alison Parker