Mitte der 80er Jahre brachte Wes Craven (76) den Albtraummörder Freddy Krueger in den "Nightmare On Elmstreet"-Filmen auf die Kinoleinwand - und damit eine neue Dimension des Horror-Genres. Seine "Scream"-Reihe wurde ebenfalls zum Kassenknüller und machte ihn zum einflussreichsten Horrorfilm-Regisseur Hollywoods. Am Sonntag starb Wes Craven nun in Los Angeles.

Wes Craven
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Der Kult-Regisseur jagte Millionen Grusel-Liebhabern ein Schaudern über den Rücken. Jetzt ist Wes Craven tot, verstorben an den Folgen eines Gehirntumors. In einem Statement seiner Familie heißt es: "Von tiefer Trauer erfüllt, geben wir bekannt, dass Wes Craven am Sonntag, den 30. August, um 13 Uhr verstorben ist. Er war umgeben von der Liebe seiner Angehörigen."

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Dass aus Wes Craven einmal ein Meister des Horrofilms werden sollte, war in seiner Kindheit nicht abzusehen, denn er wuchs in einer strenggläubigen Familie auf, in der Alkohol, Rauchen und eben auch Kino absolut verboten war. Nach seinem Studium arbeitete er als Dozent für Philosophie an einer Universität und begann erst im Alter von 30 Jahren Filme zu drehen. Seine Hollywood-Karriere: reiner Zufall. Sein Erstlings-Werk basierte auf einem Buch von Ingmar Bergmann, zu "Last House On The Left" schrieb Wes Craven das Drehbuch und führte Regie. Seinen absoluten Durchbruch schaffte er aber mit dem Kult-Mörder Freddy Krueger. Die Produktion des ersten Films der Reihe kostete gerade einmal 1,8 Millionen Dollar, spielte aber das 15-fache ein. 1996 gelang Craven mit "Scream" noch einmal ein Mega-Erfolg, zuletzt war er Produzent der gleichnamigen Serie.

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Wes Craven hinterlässt seine Frau Iya Labunka, mit der er seit 2004 in dritter Ehe verheiratet war.