Dieses Weihnachtsfest wird Jimmy Carter (91) noch lange in Erinnerung bleiben, denn es werden traurige Festtage für den ehemaligen US-Präsidenten. So verstarb völlig unerwartet sein 28-jähriger Enkelsohn Jeremy in Kalifornien.

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"Jeremy fühlte sich schon am Tag zuvor nicht sonderlich gut und wollte sich hinlegen. Seine Mutter fand ihn wenig später leblos in seinem Zimmer und versuchte ihn vergeblich wiederzubeleben", schildert Carter bei NBC News die schrecklichen Ereignisse. Die Todesursache ist bisher noch nicht geklärt, doch der Großvater versuchte sich mit Arbeit von dem Schock abzulenken. So erschien er wie geplant in einer Kirche, um dort die anwesenden Kinder zu unterrichten. "Seine Entscheidung, den Unterricht trotzdem zu leiten, entspricht ganz seinem Charakter. Es zeigt, wie wichtig ihm diese Kirche ist, wie wichtig ihm das Lehren ist", wird der Pastor Jeremy Shoulta in der Zeitung The Atlanta Journal-Constitution zitiert.

Jimmy Carter
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Der Glaube ist ein wichtiger Bestandteil für Jimmy Carter und half ihm durch seine Krebserkrankung. "Die letzten Monate waren eine sehr emotionale Zeit für diese Kirche. Wir erlebten Momente der Freude, der Trauer und des Verlustes. Sie hat auch den Carters einen großen Halt gegeben", erklärt das Kirchenoberhaupt weiter. Hoffentlich findet der ehemalige Präsident auch in dieser schweren Zeit Trost in der Kirchengemeinde. Jimmy Carter war von 1977 bis 1981 der Präsident der USA.

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