

Zusammenziehen? Michelle Obama rät zur Vorsicht in der Liebe
Michelle Obama (62) spricht Klartext über Liebe und Timing: In der aktuellen Folge ihres Podcasts "IMO" mit Bruder Craig Robinson (54) rät die frühere First Lady Paaren dazu, beim Zusammenziehen auf die Bremse zu treten. Wer frisch zusammen ist, solle diesen Schritt nicht überstürzen und erst prüfen, ob der gemeinsame Alltag wirklich passt. "Wenn es früh in der Beziehung ist, solltest du nicht zusammenziehen", sagt Michelle. An der Seite ihres Bruders betont Michelle, dass finanzielle Argumente dabei keine Rolle spielen sollten. "Es ist mir egal, wie viel Geld er hat oder nicht hat", erklärt sie im Gespräch und macht klar: Erst mit der Zeit zeige sich, ob Gefühle Bestand haben.
Im Talk mit Craig führt die Autorin aus, echte Nähe entstehe nicht über Nacht, sondern durch das Kennenlernen im Rhythmus des Alltags. "Es braucht Zeit, bis sich jemand dir gegenüber wirklich zeigt", sagt sie im Podcast "IMO". Ein konkretes Schema gebe es zwar nicht, doch Zusammenziehen sollte "weit hinten" auf der Liste stehen. Liebe auf den ersten Blick? Für Michelle eher Ausnahme als Regel. Erst vor wenigen Wochen sprach sie bei "Call Her Daddy" mit Alex Cooper (31) darüber, dass es bei ihr und Barack Obama (64) nicht sofort gefunkt habe. Sie habe anfangs kein "Potenzial" gesehen, weil sie ihn als Mentorin begleitete. Später sei sie gerade deshalb gefallen, weil sie bei ihm ganz sie selbst sein konnte: "Ich musste mein grundlegendes Selbst nicht verändern", erklärte sie dort. Auf den Punkt gebracht klingt ihr heutiges Fazit im Podcast wie ein Warnsignal: "Nur Narren überstürzen es."
Der Blick auf ihre eigene Geschichte unterstreicht, wie sehr Michelle Geduld schätzt. Mit Barack verlobte sie sich nach rund zwei Jahren Beziehung, ein weiteres Jahr später folgte die Hochzeit in Chicago. Das Paar hält sich im Privaten oft zurück und teilt nur ausgewählte Einblicke – etwa wenn Barack Michelle öffentlich für Stärke und Anmut dankt oder sie von langen Tanznächten erzählt. Hinter der Bühne wirken die beiden wie ein Team, das Routinen pflegt und große Momente bewusst feiert. Wer Michelle länger verfolgt, kennt ihre Vorliebe für familiäre Rituale, kleine Alltagsfeste und Humor, mit dem sie auch anstrengende Phasen auffängt. Aus dieser Haltung speist sich nun auch ihr Rat an andere: erst fühlen, dann prüfen – und erst am Ende die Schlüssel zusammenlegen.







