Es ist ein bizarrer Rechtsstreit. Der 92-jährige Medienboss Sumner Redstone, dem unter anderem die Paramount-Filmstudios gehören, kämpft vor Gericht gerade um seine Zurechnungsfähigkeit und seinen Nachlass. Seine Ex-Geliebte versuchte in Los Angeles, den Unternehmer für unmündig zu erklären. Jetzt hat sie es auch noch auf sein Erbe abgesehen - obwohl der Mann noch lebt.

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Mit ihrer Klage wollte Manuela Herzer die ihr entzogene Aufsicht über die medizinische Versorgung von Sumner wiedererlangen, berichtete die Bild. Doch das Gericht wies die Klage ab. Eine Video-Aussage von Sumner hatte den Richter überzeugt, dass der recht betagte Mann noch klar bei Bewusstsein wäre. Daraufhin reichte sie einen neuen Antrag ein: Sie verlangt von seiner Familie einen Anteil an dem riesigen 40-Milliarden-Erbe des ehemaligen Viacom-Chefs in Höhe von 70 Millionen Dollar.

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Manuela war zwischen 1999 und 2001 die Freundin von Sumner und sie hielten weiter Kontakt. Im letzten Jahr übertrug er ihr die Aufsichtspflichten, entzog sie ihr aber einen Monat später direkt wieder. Die gehörnte Geliebte sieht sich nun als Opfer der Intrigen von Shari Redstone, der 62-jährigen Tochter des Medien-Moguls. Angeblich habe sie ihren Vater beeinflusst und so die Verbindung zwischen dem einstigen Paar beendet.

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