Savannah Guthrie nutzt verschlüsselte Sprache für Entführer
Savannah Guthrie (54) setzt im Kampf um ihre vermisste Mutter Nancy auf eine ungewöhnliche Strategie. In einem aktuellen Video bot die Today-Show-Moderatorin eine Belohnung von einer Million Dollar für Hinweise zum Verbleib ihrer Mutter und äußerte sich dabei erstmals öffentlich über die Möglichkeit, dass Nancy bereits verstorben sein könnte. "Wir müssen wissen, wo sie ist", sagte Savannah in dem Instagram-Clip und fügte hinzu: "Wir akzeptieren es. Wir wissen auch, dass sie verloren sein könnte. Sie könnte bereits tot sein." Laut dem ehemaligen FBI-Spezialagenten und Krisenverhandler Jason Pack nutzte die Moderatorin dabei bewusst "verschlüsselte Sprache", um das Gewissen des Entführers zu erreichen.
"Savannahs Worte 'Wir glauben an die grundlegende Güte jedes Menschen, es ist nie zu spät' sind nicht nur eine trauernde Tochter, die nach Trost sucht", erklärte Jason gegenüber Radar Online. "Das ist ein theologisch fundierter Appell an das Gewissen, und es ist eines der mächtigsten Werkzeuge im Arsenal eines Verhandlers." Wenn jemand ein so schweres Geheimnis mit sich herumtrage, sei der Glaube daran, dass Erlösung noch möglich ist, manchmal das Einzige, was die Person zum Handeln bewege. Der öffentlich zur Schau gestellte Glaube der Familie sei kein Zufall, sondern ein strategischer Vorteil in diesem Fall, bei dem die Polizei an ihr Limit gerät.
Der pensionierte Mordermittler Chris McDonough, der inzwischen für die Cold Case Foundation arbeitet, vermutet unterdessen, dass Nancy von jemandem aus ihrem Umfeld entführt wurde. "Dieser Typ trug eine Maske. Er wollte nicht identifiziert werden – nicht nur von der Öffentlichkeit, sondern auch von Nancy", erklärte er laut Radar. Die Aufnahmen von Nancys Nest-Kamera zeigten den Täter zu verschiedenen Zeitpunkten an unterschiedlichen Orten, was auf eine geplante Tat hindeute. "Sie war ein gezieltes Opfer, und der Täter hatte irgendwann eine Verbindung zu ihrem Haus oder zum Opfer", resümierte Chris. Die erste Aufnahme könnte ein Überwachungslauf gewesen sein, bei dem der Täter die Umgebung und Fluchtwege auskundschaftete. Nancy war Anfang Februar entführt worden, und mit jedem Tag, der vergeht, schwindet die Hoffnung der Familie, sie lebend wiederzusehen.







