Schock bei den Fans der Schlagermusik: Andreas Fulterer (✝55) ist tot. Das ehemalige Mitglied der Kastelruther Spatzen erlag in der Nacht auf Mittwoch seiner Krebserkrankung.

Die Kastelruther Spatzen
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Die Kastelruther Spatzen

Bereits im September musste der Schlagerstar seine Arbeit einstellen, da seine Krankheit zu schwer war. Jetzt hat er den Kampf gegen den Krebs verloren, wie Schlagerplanet berichtet. Kurz nach seinem Tod veröffentlichte sein Management noch eine herzzerreißende Nachricht des Verstorbenen an seine Fans: "Leider ist für mich die Zeit gekommen, um mich bei EUCH, meine lieben Freunde, für immer zu verabschieden. Mein Leben neigt sich dem Ende zu und es erfüllt mich mit großem Stolz, Freunde wie EUCH zu haben, die in all den Jahren treu zu mir gestanden sind und mich während meiner künstlerischen Laufbahn so tatkräftig unterstützt haben."

Andreas Fulterer
THÜRINGEN PRESS
Andreas Fulterer

Und auch einen letzten Wunsch soll der ehemalige Sänger und Gitarrist (1993 bis 1998) der Kastelruther Spatzen vor seinem Ableben noch geäußert haben: Andreas hatte noch vor wenigen Tagen die "Spatzen" an sein Krankenbett gebeten. Laut Bandleader Norbert Rier bat er seine Ex-Kollegen um ein "letztes großes Abschiedskonzert" – und darum, dass sie seinen Sarg tragen. Was für ein trauriger Grund für eine Zusammenkunft der alten Band-Kollegen!

Die Kastelruther Spatzen bei der ECHO-Verleihung 2008
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Die Kastelruther Spatzen bei der ECHO-Verleihung 2008

Andreas arbeitete auch nach seiner Zeit bei den Spatzen noch gelegentlich mit ihnen zusammen, etwa bei dem österreichischen Musikprojekt "Die großen 3 der Volksmusik". Der Südtiroler startete aber auch als Solosänger durch. Erst vor Kurzem veröffentlichte Andreas noch sein Album "Farbenleer", auf dem er bekannte Schlager- und Volksmusikhits auf Italienisch coverte. Die letzte Nachricht an seine Fans beendete Andreas mit den Worten: "Ich danke EUCH allen, dass ihr mich ein Stück meines Weges begleitet habt. Meine Seele wird in meinen Liedern und in euren Herzen weiterleben." Von wem wir uns dieses Jahr noch verabschieden mussten, seht ihr hier: