Mit ihm ist eine wahre Legende von uns gegangen: Ende Januar versetzte die Nachricht vom Tod des IKEA-Gründers Ingvar Kamprad (✝91) viele Fans des schwedischen Kult-Möbelhauses weltweit in Trauer. Von Anfang an war klar: Der Verstorbene hat ein riesiges Privatvermögen, das seine Kinder erben würden. Doch das Testament Ingvars sorgte nun für eine wahre Überraschung. Seine drei Söhne und seine Adoptivtochter bekommen weit weniger als gedacht.

Die Kinder des 91-Jährigen müssen sich die Hälfte des Vermögens ihres Vaters untereinander aufteilen, wie die schwedische Zeitung Dagens Nyheter berichtet. Somit bekommen die Söhne und die Tochter jeweils nur ein Achtel des Erbes. Etwa 40 Milliarden Euro hinterlässt der berühmte Schwede. Während also ein Teil davon unter seinen Kindern aufgeteilt wird, kommt die andere Hälfte seiner Familienstiftung Familjen Kamprads stiftelse (FKS) zugute. Seit sieben Jahren kümmert die sich um verschiedene Projekte in der südschwedischen Heimat Småland der IKEA-Ikone.

Damit soll das Unternehmertum in dem Landstreifen unterstützt und gefördert werden. Allerdings soll das Erbe nun vor allem auch für den nördlichen Teil Schwedens genutzt werden. "Er wollte, dass die Jugend dort eine Zukunft hat und nicht abwandern muss", erklärte ein Sprecher der Familie.

Ingvar Kamprad, UnternehmerChris Jackson/ Getty Images
Ingvar Kamprad, Unternehmer
Ein Ikea-Laden in StockholmJonathan Nackstrand/AFP/Getty Images
Ein Ikea-Laden in Stockholm
Ingvar Kamprad, Ikea-GründerFABRICE COFFRINI/ Getty Images
Ingvar Kamprad, Ikea-Gründer


Tipps für Promiflash? Einfach E-Mail an: tipps@promiflash.de