Die Wissenschaftswelt hatte einen schweren Verlust zu verkraften. Mitte März verstarb der britische Astrophysiker Stephen Hawking im Alter von 76 Jahren friedlich in seinem Haus in Cambridge. Seit seinem 21. Lebensjahr litt er an einer unheilbaren Nervenkrankheit. Sein Tod hinterließ eine große Lücke im Universum. Erst jetzt wurde der Ausnahme-Forscher bestattet. Nun ist bekannt, warum die Beisetzung so lange gedauert hat!

Während in Deutschland Verstorbene frühestens 48 Stunden nach Feststellung des Todes bestattet werden dürfen, liegt die Höchstdauer hier bis zur Beisetzung bei bis zu zehn Tagen. In England hingegen sind längere Zeiträume keine Seltenheit. Die Pressesprecherin der Westminster Abbey, Eleanor Lovegrove, erklärte gegenüber Bild: "Das kann manchmal sechs Monate bis hin zu einem Jahr dauern." Die Einäscherung fand bereits am Ostersamstag statt. Fast drei Wochen nach dem Tod nahmen 500 geladene Gäste, darunter der "Die Entdeckung der Unendlichkeit"-Hauptdarsteller Eddie Redmayne (36), "Queen"-Gitarrist Brian May (70) und das Model Lily Cole (30), unter Ausschluss der Öffentlichkeit Abschied.

Das Interesse an der Beisetzung der Wissenschaftslegende in der Londoner Westminster Abbey am 15. Juni 2018 war gigantisch. 1.000 Tickets hatte die Abtei verlost. Stephens (✝76) Asche wird zwischen den Gräbern des Universalgelehrten Isaac Newton und des Naturforschers Charles Darwin bestattet.

Stephen Hawking, PhysikerNiklas Halle'n/AFP/Getty Images
Stephen Hawking, Physiker
Stephen Hawking bei der Premiere zu "The Theory of Everything"JUSTIN TALLIS/AFP/Getty Images
Stephen Hawking bei der Premiere zu "The Theory of Everything"
Trauergäste bei der Beerdigung von Stephen Hawking in CambridgeWENN
Trauergäste bei der Beerdigung von Stephen Hawking in Cambridge


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