Er wird an einem ganz besonderen Ort ruhen. Vergangenen Mittwoch verstarb Astrophysiker Stephen Hawking (✝76) nach einem jahrelangen Leidensweg in seinem Heim in Cambridge. Zeit seines Lebens gehörte der an ALS-Erkrankte zu den klügsten Köpfen der Welt, erforschte unter anderem Phänomene wie Schwarze Löcher und die notwendige Existenz von Singularitäten in der allgemeinen Relativitätstheorie. Kein Wunder also, dass er neben zwei echten Größen der Geschichte begraben wird.

Nach Angaben seiner Familie soll eine erste Trauerfeier bereits am 31. März im Beisein von Kollegen, Freunden und Verwandten in der St. Mary's Church in London, ganz in der Nähe seines langjährigen Arbeitsplatzes, stattfinden. Einem Bericht der dpa zufolge, werde Hawkings Asche dann zu späterer Zeit im Jahr im Rahmen eines großen Gottesdienstes in der wohl berühmtesten Kirche in London, der Westminster Abbey, beigesetzt. Auch die Naturforscher Isaac Newton (1643 - 1727) und Charles Darwin (1809 - 1882) haben in den heiligen Gemäuern ihre letzte Ruhe gefunden. In der Nähe ihrer Gräber soll demnächst eine Gedenkstätte für den jüngst Verstorbenen errichtet werden.

Hawking hat während seiner Karriere als Professor in Cambridge gelehrt und war als Inhaber des renommierten Lucasischen Lehrstuhls für Mathematik in Newtons Fußstapfen getreten. Nicht zuletzt deshalb dürfte der Ort für ihn selbst, seine Angehörigen und Wegbegleiter eine große Ehre sein.

Stephen Hawking in NYCJemal Countess / Getty Images
Stephen Hawking in NYC
Grabstätte von Charles Darwin in der Westminster Abbey in LondonPeter Macdiarmid / Getty Images
Grabstätte von Charles Darwin in der Westminster Abbey in London
Queen Elizabeth II. am Grab von Sir Isaac Newton in der Westminster Abbey in LondonAFP / Getty Images
Queen Elizabeth II. am Grab von Sir Isaac Newton in der Westminster Abbey in London


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