Kommt es wirklich zum Äußersten? Seit fast zwei Wochen müssen zwölf Jugendliche und ihr Fußballtrainer in einer dunklen Höhle in Thailand ausharren, nachdem sie bei deren Besichtigung von einer Sturzflut überrascht und von den Wassermengen eingeschlossen worden waren. Seit wenigen Stunden läuft die Rettungsaktion, die sich aufgrund starker Regenfälle aber als äußerst schwierig erweist. Ob die Höhle aufgebohrt wird, oder ob die Kinder selbstständig an die Wasseroberfläche tauchen müssen, ist bisher noch unklar. Vor letzterem Szenario warnt nun aber einer, der sich mit Extremsituationen auskennt. Ex-Navy Seal Cade Courtley ist sich sicher: Eine Tauchaktion würde Todesopfer fordern!

"Ich hasse es, das zu sagen, aber manche Kinder werden bei dem Versuch, in die Freiheit zu tauchen, sterben" – so unmissverständlich formulierte der US-Amerikaner jetzt seine Bedenken im Gespräch im CNN. Die Jugendlichen kämen bei einer Tauchaktion schnell an ihre Grenzen, immerhin sei eine mehrstündige Tour durch solch ein dunkles Tunnelsystem selbst für erfahrene Spezialisten wie ihn eine riesige Herausforderung: "Und das, nachdem diese Leute mehr als zehn Tage Erschöpfung und Angst hinter sich haben? Es könnte so viel schief gehen!"

Stattdessen hoffe der ehemalige Navy Seal darauf, die Kinder durch das Abpumpen von Wasser retten zu können. "Es gibt Pumpen, die man innerhalb einer Stunde einfliegen kann, die Tausende Gallonen Wasser in einer Minute absaugen können. Wenn wir das 2018 nicht können und wir sagen, dass Tauchen unsere beste Option ist, dann ist das ein Problem."

Retter auf dem Weg zur Höhle in ThailandLinh Pham/Getty Images
Retter auf dem Weg zur Höhle in Thailand
Die eingeschlossenen Kinder in der Höhle in ThailandZUMA Wire / Zuma Press / ActionPress
Die eingeschlossenen Kinder in der Höhle in Thailand
Ein Helfer bei der Rettungsaktion in ThailandLinh Pham/GettyImages
Ein Helfer bei der Rettungsaktion in Thailand


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