Amine Harit (21) kommt noch einmal mit einem blauen Auge davon. Ende Juni war der FC Schalke 04-Kicker in einen schweren Autounfall in Marrakesch verwickelt worden, bei dem ein junger Mann ums Leben gekommen war. Der Passant hatte eine Straße überquert und wurde dabei von dem Wagen des Sportlers erfasst. Sofort waren gegen Harit Ermittlungen wegen fahrlässiger Tötung eingeleitet worden. Nun wurde der Fußballer verurteilt – er entgeht nur knapp einer Gefängnisstrafe!

Wie marokkanische Medien übereinstimmend berichten, soll Harit nach dem Unfalldrama in der einstigen Hauptstadt zu einer Freiheitsstrafe von vier Monaten auf Bewährung verurteilt worden sein. Dazu soll eine Geldstrafe kommen: Rund 8.600 Dirham, was etwa 780 Euro entspricht, muss der Offensivspieler für sein Vergehen blechen.

Inzwischen durfte Harit zum Training seines Vereins zurückkehren. Nur kurz nach dem Unglück war ihm zunächst die Ausreise aus Marokko verweigert worden. Sein Management stand aber stets hinter dem Spieler. In einer Pressekonferenz unmittelbar nach dem Unfall hatte Christian Heidel aus dem Sportvorstand des FC Schalke 04 seinen Schützling verteidigt: "Es geht hier um eine 21-Jährigen, der mit einer Tragödie erst einmal klarkommen muss und die ihn sein ganzes Leben lang begleiten wird. Er hat nicht mehr wie Amine Harit gewirkt – sondern er war ganz ruhig, nachdenklich, betroffen und geschockt."

Amine Harit, Marokko-Nationalspieler bei der WM 2018PAUL ELLIS/AFP/Getty Images
Amine Harit, Marokko-Nationalspieler bei der WM 2018
Amine Harit, Marokko-Nationalspieler bei der WM 2018Alex Livesey/Getty Images
Amine Harit, Marokko-Nationalspieler bei der WM 2018
Amine Harit, FußballprofiPATRIK STOLLARZ/AFP/Getty Images
Amine Harit, Fußballprofi


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