Die Welt des Films hat einen großen Verlust zu beklagen: Bernardo Bertolucci ist tot! Mit Filmen wie "Der letzte Tango von Paris", "Der Himmel über der Wüste" und "1900" erlangte der italienische Regisseur internationale Bekanntheit. Für sein Lebenswerk wurde der 77-Jährige unter anderem auf den Filmfestivals in Venedig und Cannes ausgezeichnet. Sein Streifen "Der letzte Kaiser" brachte ihm außerdem stolze neun Oscars ein. Fans, Freunde und Familie des Künstlers werden ihn auf ewig in Erinnerung behalten!

Wie italienische Medien berichteten, starb der Filmemacher am Montagmorgen nach langer Krankheit in einem Krankenhaus in Rom. Bis zuletzt saß Bertolucci im Rollstuhl. Die Repubblica verabschiedet sich nun von dem "letzten großen Meister". Hätte der Dichter, Regisseur, Produzent und Autor nicht tatsächlich gelebt, hätte man ihn erfinden müssen, heißt es. "So italienisch und so international", schreibt das Blatt weiter.

Doch nicht nur mit seinen Filmen sorgte der Regisseur zu seinen Lebzeiten für Schlagzeilen, erst im Mai zog er aus einem völlig anderen Grund die Aufmerksamkeit auf sich. Nachdem Kevin Spacey (59) vorgeworfen worden war, Schauspielschüler und Setmitarbeiter sexuell belästigt zu haben, erklärte Bernardo (✝77) gegenüber The Hollywood Reporter: Ich wollte sofort einen Film mit ihm machen, und löste damit eine heiß diskutierte Debatte aus.

Bernardo Bertolucci, FilmemacherTIZIANA FABI/AFP/Getty Images
Bernardo Bertolucci, Filmemacher
Bernardo Bertolucci, italienischer RegisseurMinichiello/AGF/REX/Shutterstock/ActionPress
Bernardo Bertolucci, italienischer Regisseur
Kevin Spacey, OscarpreisträgerDia Dipasupil/Getty Images
Kevin Spacey, Oscarpreisträger


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