Wie geht es Günter Wallraff (76) nach seinem Fahrrad-Unfall vor vier Wochen? Der Enthüllungsjournalist war in Köln mit dem Vorderreifen an einer Bordsteinkante hängen geblieben und gefallen. Bei dem Aufprall zog ich er sich einen Trümmerbruch des Oberschenkels und eine Kopfverletzung zu. Er verlor zwei Liter Blut. Nun ist der 76-Jährige wieder zu Hause und berichtet von seiner aktuellen gesundheitlichen Verfassung!

In einem Interview mit RTL erzählt er über sein Bein: "Das ist nicht nur einmal gebrochen, sondern an mehreren Stellen total zerbrochen. Es ist inzwischen ein sehr wertvolles Bein. Da ist fast ein Kilo Titan drin. Das sind richtige Brückenkonstruktionen." Sein Leben habe sich nach dem Sturz dramatisch verändert: "Ich habe eine neue Zugehörigkeit. Ich gehöre zu den Menschen, die es mit Handicaps, mit Behinderungen doch bei einigem im Leben schwieriger haben."

Für Günter sei der Unfall auch eine Art Weckruf gewesen. "Du musst dein Leben ändern. Das schoss mir durch den Kopf und so sehe ich das bis heute", verrät er. Seine Prioritäten hätten sich gewandelt, so dass er sich nun mehr um seine Mitmenschen kümmere: "Mit meinen eigenen Kindern hab ich die besten Gespräche seit Jahren gehabt. Ich habe plötzlich wieder Zeit." Trotzdem denke der Buchautor bereits wieder ans Arbeiten.

Günter Wallraff im Januar 2016 in DüsseldorfGetty Images
Günter Wallraff im Januar 2016 in Düsseldorf
Günter Wallraff im August 2016 in HamburgGetty Images
Günter Wallraff im August 2016 in Hamburg
Günter Wallraff im November 2018 in IstanbulGetty Images
Günter Wallraff im November 2018 in Istanbul
Wie findet ihr Günter Wallraffs Prioritäten-Wandel?361 Stimmen
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Super – solche Warnsignale braucht man manchmal echt, um die wichtigen Dinge im Leben zu erkennen!
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Ich kann mir nicht vorstellen, dass so ein Unfall die Prioritäten verändert.


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