Gerüchte: Angela Merkel könnte 2027 Bundespräsidentin werden
Angela Merkel (71) sorgt wieder für Zündstoff in Berlin: In der CDU kursiert das Gerücht, die frühere Bundeskanzlerin könnte 2027 für das Amt der Bundespräsidentin ins Rennen gehen. Auslöser ist ein Bericht der Bild, der das parteiinterne Flüstern auf die große Bühne hebt. Brisant wird es durch ein mögliches Bündnisszenario: Ausgerechnet die Grünen, bei deren Wählerinnen und Wählern Angela weiterhin hohen Zuspruch genießt, sollen sie als Kandidatin ins Auge fassen. Für die Christdemokraten und ihren Parteichef Friedrich Merz (70) würde das zur heiklen Probe. Am 20. Februar will Angela zudem als Ehrengast beim CDU-Bundesparteitag auftreten – ein Termin, der plötzlich wie ein Stimmungstest wirkt.
Hinter den Kulissen wächst der Druck: Würden die Grünen Angela tatsächlich vorschlagen, stünde Friedrich in der Pflicht, eine parteiinterne Größe kaum abzuwehren. Die CDU denkt deswegen laut Berichten bereits über eine frühe Gegenoffensive nach. Namen machen die Runde: Schleswig-Holsteins Bildungsministerin Karin Prien und Bundestagspräsidentin Julia Klöckner (53) werden als mögliche CDU-Kandidatinnen gehandelt – offen bleibt, ob sie über die Parteigrenzen hinweg mehrheitsfähig wären. Fest steht: Der Bundespräsident wird von der Bundesversammlung gewählt, nicht direkt vom Volk. Dass Angela nach Jahren der Zurückhaltung ausgerechnet jetzt wieder sichtbarer wird, befeuert die Spekulationen zusätzlich. "Wo Merkel auftritt, sind die Säle voll", notiert die Berliner Morgenpost und verweist auf das gesteigerte Interesse an der Altkanzlerin.
Abseits der Rochaden um das höchste Staatsamt pflegt Angela ihr öffentliches Bild mit feinen Tönen der Veränderung. Die ikonische Raute, über Jahre ihr unverkennbares Markenzeichen, spielt in ihrem Alltag keine Rolle mehr – ein leiser Abschied von einem Symbol, das einst Wahlplakate prägte und zur Marke wurde. Persönlich hält sich die Politikerin in Interviews oft nüchtern, meidet große Auftritte, wählt aber bewusst Momente, in denen sie Nähe zeigt – sei es bei Gesprächsformaten in Berlin oder als stille Beobachterin auf Parteitagen. Wer Angela kennt, weiß: Sie setzt lieber auf kontrollierte Präsenz als auf Dauerfeuer. Gerade deshalb schauen in diesen Wochen viele genauer hin, wenn die frühere Regierungschefin einen Saal betritt und ein Raunen durch die Reihen geht.








