Es war ein grausamer Fund, den die Polizei in dieser Woche machte! Am Dienstagmorgen fanden die Beamten den Ex-Radprofi Remig Stumpf und seine von ihm getrennt lebende Frau Mirjam leblos in einem Wohnhaus in Schweinfurt. Nach den ersten Eindrücken gingen die Ordnungshüter von einem Familiendrama aus – und somit auch von einem Tötungsdelikt. Nun veröffentlichte die Polizei den neuesten Stand der Ermittlungen: Demnach sei die Obduktion der Leichen nun abgeschlossen!

Wie die bayerische Polizei nun auf ihrer Homepage mitteilte, scheint es nach aktuellem Ermittlungsstand keine Zweifel daran zu geben, dass es sich um eine Gewalt-Tat handelt – auch in Bezug auf den Täter haben die Kriminalbeamten offenbar einen dringenden Verdacht: "Nach dem vorliegenden Obduktions-Ergebnis gehen die Ermittler davon aus, dass der 53-Jährige zunächst seine Ehefrau durch massive Gewalteinwirkung gegen den Oberkörper getötet hatte." Anschließend habe der Ex-Profisportler sich wahrscheinlich selbst das Leben genommen.

Es gebe nach wie vor keinerlei Hinweise darauf, dass eine dritte Person an dem Verbrechen beteiligt gewesen sein könnte. Die 41-jährige Gattin des einstigen Radrennfahrers sei im Keller aufgefunden worden – zudem habe dieser in Flammen gestanden. Die Polizei geht nun auch davon aus, dass der vierfache Vater das Feuer kurz vor seinem Tod noch selbst gelegt hatte.

Radprofis bei der Tour de FranceActionPress
Radprofis bei der Tour de France
Remig Stumpf im Jahr 1989ActionPress / REX/Shutterstock
Remig Stumpf im Jahr 1989
Geraint Thomas, Sieger der Tour de France 2018, mit den Zweit- und DrittplatziertenActionPress
Geraint Thomas, Sieger der Tour de France 2018, mit den Zweit- und Drittplatzierten


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