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Nach 13 Jahren Suche: Klärt sich jetzt Maddies Verschwinden?Getty ImagesZur Bildergalerie

Nach 13 Jahren Suche: Klärt sich jetzt Maddies Verschwinden?

4. Juni 2020, 16:09 - Simo H.

Derzeit sorgt das Verschwinden der kleinen Maddie – Madeleine Beth McCann – aus dem Jahr 2007 wieder für Schlagzeilen! Das britische Mädchen verschwand im Alter von drei Jahren aus einer portugiesischen Ferienanlage in Praia de Luz – und wird seither vermisst. Die Eltern Kate (52) und Gerry McCann ergriffen etliche Maßnahmen, um ihre Tochter zu finden, doch die Suche blieb erfolglos. Nachdem Netflix den Fall in einer Dokumentation wieder aufgerollt hatte, gibt es jetzt – 13 Jahre später – einen Tatverdächtigen. Doch bis dahin war es ein langer Weg – Promiflash hat für euch die wichtigsten Stationen des Vermisstenfalls zusammengefasst.

Maddies Verschwinden und erste polizeiliche Ermittlungen
Während die McCanns im Jahr 2007 an der Algarve in Portugal ihren Urlaub verbrachten, verschwand ihre kleine Tochter Madeleine. Nachdem Kate und Gerry den Abend des 3. Mai in einem Restaurant verbracht hatten, bemerkten sie das Verschwinden ihres Nachwuchses aus der Ferienwohnung. Die Eltern informierten die portugiesische Polizei. Anschließend durchsuchten die Polizisten mehrere Tage lang die Apartmentanlage und die Umgebung. Die Kommissare vermuteten eine Entführung.

Internationale Suchaktion
Die Eltern sahen besonders die mediale Aufmerksamkeit als Möglichkeit, ihre Tochter zu finden. So riefen sie beispielsweise im britischen Fernsehen zur Mithilfe der Bevölkerung auf, in der Hoffnung, neue Hinweise zu finden. Allerdings stießen sie mit ihrer Präsenz in den Medien und der Einbindung der Öffentlichkeit auch auf Kritik. Neben verschiedenen Kampagnen starteten Kate und Gerry auch eine Reise durch Europa, um die Bevölkerung um Hilfe zu bitten.

Prominente Hilfe
Auch einige Promis meldeten sich zu dem Vermisstenfall zu Wort. So rief der Fußballstar Cristiano Ronaldo (35) bei dem britischen Sender MUTV zur Mithilfe auf: "Ich war sehr bestürzt, als ich von der Entführung Madeleine McCanns hörte, und ich appelliere an alle, die Informationen haben, sich zu melden. Bitte melden Sie sich." Zusätzlich unterstützten beispielsweise auch David Beckham (45) oder J.K. Rowling (54) die Suchkampagne. Die Harry Potter-Autorin soll der Mutter Kate beim Schreiben des Buchs "Madeleine" geholfen haben.

Verdacht gegen die Eltern
Zwischenzeitlich kursierten allerdings auch Spekulationen darüber, ob die Eltern selbst für das Verschwinden ihrer Tochter verantwortlich seien. Grund dafür waren zum einen Blutspuren, die in der Ferienwohnung gefunden wurden, zum anderen entdeckten die Ermittler auch Spuren des Blutes im Leihwagen von Kate. Diese konnten im Nachhinein aber nicht eindeutig Maddie zugeordnet werden.

Netflix nimmt sich der Sache an
Im Jahr 2019 veröffentlichte der US-amerikanische Streaming-Dienst Netflix die Doku-Reihe Das Verschwinden von Madeleine McCann, die acht Folgen umfasst. Damit rollte das Medienunternehmen den Fall zwölf Jahre später erneut auf – und beleuchtete mit verschiedenen Interviewpartnern und Aufnahmen die Details des Falls. Der Ermittler Jim Gamble zeigt sich in dem Format hoffnungsvoll: "Ich glaube fest daran, dass wir herausfinden werden, was mit Maddie passiert ist." Die Eltern der kleinen Maddie kommen in der Doku allerdings nicht zu Wort.

Es gibt einen Tatverdächtigen
Erst vor Kurzem gab es dann neue Hinweise zu Maddies Verschwinden – es gibt nämlich jetzt einen Tatverdächtigen. Dadurch bekam der Fall erneut eine hohe Präsenz in den Medien, unter anderem griff die ZDF-Sendung "Aktenzeichen XY" die neuen Erkenntnisse auf. Das Presseportal gab bekannt, dass die Staatsanwaltschaft Braunschweig im Moment "gegen einen 43-jährigen deutschen Staatsangehörigen wegen des Verdachts des Mordes" ermittle. Der Mann sei ein vorbestrafter Sexualstraftäter.

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Gerry und Kate McCann, 2007
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Gerry und Kate McCann, 2009
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Cristiano Ronaldo, Fußballspieler
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Kate und Gerry McCann, 2010
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Das Logo von Netflix
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Kate McCann, 2010
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Gerry und Kate McCann, 2009
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Ja, ich habe das schon immer verfolgt!
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Nein, für mich ist das eher nichts...


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