Mola Adebisi (47) packt darüber aus, wie ihn Rassismus schon zu seiner Zeit bei Viva begleitet habe. Der gebürtige Niedersachse mit nigerianischen Wurzeln gehört mit insgesamt elf Dienstjahren zu den am längsten aktiven Moderatoren beim mittlerweile eingestellten Musiksender. Wegen seiner Hautfarbe musste das TV-Gesicht allerdings auch damals schon fremdenfeindliche Zwischenfälle wegstecken und Schutzmaßnahmen treffen: Mola erzählte jetzt, dass er in dieser Zeit sogar Morddrohungen bekommen habe.

Der 47-Jährige war in der aktuellen Podcast-Folge von Die Pochers hier! zu Gast und wurde von Oliver Pocher (42) gefragt, was für rassistische Erfahrungen er bislang habe sammeln müssen. "Ich war ja in meiner Viva-Zeit Schutzperson. Also da kamen Morddrohungen und ich musste mit Bodyguard rumrennen. Das war schon heftig", gibt der ehemalige Dschungelcamper einen persönlichen Einblick. Natürlich habe er Angst gehabt, dass es nicht bei Drohungen bleiben könnte, und habe sich an die Polizei gewandt: "Da kam dann so ein Kriminalbeamter und sagte: 'Hör mal zu, nach deinem Leben wird getrachtet, du darfst kein Namensschild an deiner Klingel haben und darfst nirgends offiziell wohnen.'"

Aber nicht nur in den Neunzigern musste sich Mola mit diesem Thema auseinandersetzen, auch heute bekommt er Alltagsrassismus am eigenen Leib zu spüren. "Meine Nachbarn sind 65 Jahre alt und die fragen, ob ich nicht mal wieder nach Hause gehen möchte. Das muss man verarbeiten, das ist ganz normal", erzählte er schließlich dem schockierten Oli und seiner Frau Amira (27).

Mola Adebisi im November 2019
Hauter, Katrin / ActionPress
Mola Adebisi im November 2019
Mola Adebisi, Moderator
Getty Images
Mola Adebisi, Moderator
Oliver und Amira Pocher bei der Berlin Fashion Week
Getty Images
Oliver und Amira Pocher bei der Berlin Fashion Week


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