Halima Aden reicht's! Das muslimische Model kam im Alter von sechs Jahren als somalische Geflüchtete in die USA, dort wurde sie schließlich mit 18 Jahren bei einem Schönheitswettbewerb entdeckt. Daraufhin schaffte sie es auf die Cover der bedeutendsten Fashion-Magazine, außerdem schlenderte sie für unzählige Designer über internationale Laufstege. Das Besondere an Halima: Sie trug aus religiösen Gründen konsequent einen Hidschab. Doch jetzt hängt sie ihre Modelkarriere an den Nagel!

Auf Instagram veröffentlichte Halima eine äußerst umfangreiche Story, die erklärt, warum sie nicht mehr in der Branche tätig sein möchte: Sie habe sich von dieser gedrängt gefühlt, ihren Glauben zu verleugnen und sich selbst dabei verloren. Ständig habe sie Kompromisse eingehen müssen – ihr Hidschab sei oftmals nicht so präsentiert worden, wie sie es sich gewünscht hatte. Das habe vor allem daran gelegen, dass es zu wenig muslimische Stylisten gäbe, die wüssten, wofür der Hidschab steht. "Die Wahrheit ist, ich habe mich sehr unwohl gefühlt. Das bin einfach nicht ich", offenbarte die 23-Jährige. "Ich wünschte, ich hätte nie aufgehört, meinen schwarzen Hidschab mit ans Set zu bringen", stellt die Schönheit klar.

Halima habe sich des Öfteren auf bestimmte Styles eingelassen, die mit ihrem Glauben eigentlich nicht zu vereinbaren waren – weil sie sich nicht getraut habe, Nein zu sagen: "Ich wusste, so geht das nicht. Aber ich war zu verängstigt, um meine Meinung zu sagen", gestand sie.

Halima Aden, Dezember 2019 in Atlanta
Getty Images
Halima Aden, Dezember 2019 in Atlanta
Halima Aden, Juni 2019 in New York City
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Halima Aden, Juni 2019 in New York City
Halima Aden, Mai 2019 in Sydney
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Halima Aden, Mai 2019 in Sydney
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Sehr mutig. Eine beeindruckende Frau!
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Verstehe ich nicht.


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