365 Days war wohl eine der am heißesten diskutierten Netflix-Produktionen des vergangenen Jahres – und zwar im wahrsten Sinne des Wortes. Die Story ist so erotisch wie simpel: Mafioso Massimo (Michele Morrone, 30) entführt die selbstbewusste Karrierefrau Laura (Anna Maria Sieklucka), hat jede Menge Sex mit ihr, bis sie sich letztendlich in ihn verliebt. Aufgrund der Streamingzahlen schaffte der Streifen es in die Top Ten auf Netflix. Doch bei den Filmkritikern fiel "365 Tage" gnadenlos durch!

Wie verschiedene US-Medien berichten, wurden nun die Nominierungen für die Goldene Himbeere veröffentlicht. Dabei handelt es sich quasi um das Negativ-Pendant zu den Oscars. In verschiedenen Kategorien werden Filme und Darsteller demnach für besonders schlechte Leistungen ausgezeichnet. Und "365 Tage" hat gleich sechsmal die Chance, eine der fiesen Früchtchen zu bekommen – unter anderem als schlechtester Film.

So groß der Hype um das Erotikdrama damals auch war, sorgte der Plot für jede Menge Kritik. "Der Film glorifiziert Kidnapping, Vergewaltigung und das Stockholm-Syndrom", schimpfte eine Userin auf Twitter und sprach damit wohl vielen anderen aus der Seele. Abgesehen davon dürften die Sex-Offensive und der Mangel an Dialogen wohl zu den Gründen für die sechs Nominierungen gehören.

Michele Morrone und Anna Maria Sieklucka
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Michele Morrone und Anna Maria Sieklucka
Michele Morrone in Rom 2019
Getty Images
Michele Morrone in Rom 2019
Michele Morrone, Schauspieler
Instagram / iammichelemorroneofficial/
Michele Morrone, Schauspieler
Überrascht es euch, dass "365 Tage" so viele Nominierungen für die Goldene Himbeere bekommen hat?1528 Stimmen
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Nee, das war doch klar.
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Ja, so schlecht fand ich den Film nicht.


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