Die Ermittlungen rund um Diego Maradonas (✝60) Tod halten an. Ende November vergangenen Jahres starb der Fußballstar an den Folgen eines Herzinfarkts. Bis heute werfen die genauen Umstände seines Todes Fragen auf. So wird seinem siebenköpfigen Pflegeteam vorgeworfen, ihn kurz zuvor in der Versorgung vernachlässigt zu haben. Das Personal muss sich den Anschuldigungen der fahrlässigen Tötung stellen. Bei einer Verurteilungen könnten die Beteiligten für mehrere Jahre ins Gefängnis kommen.

Wie The Sun berichtet, könnten die Ärzte und Pflegekräfte für bis zu 25 Jahre inhaftiert werden. Ein Gremium aus dem medizinischen Fachbereich hatte sich den Fall genauer angeschaut – und war zu dem Schluss gekommen, dass Maradonas Team "unangemessen, mangelhaft und leichtsinnig" gehandelt hatte. So geht man bisher davon aus, dass das Team wusste, dass der Zustand des einstigen Torjägers zu seinem Tod führen könnte – unternommen wurde aber nichts.

Maradonas Arzt Leopoldo Luque streitet alle Vorwürfe gegen ihn ab. Doch nicht nur der fahrlässigen Tötung muss er sich nun verantworten. Es steht zudem der Verdacht im Raum, der Mediziner könnte die Unterschrift des Verstorbenen gefälscht haben. Leopoldo und seine Kollegen werden nun vorgeladen und ab dem 31. Mai unter Eid befragt.

Diego Maradona im November 2019
Getty Images
Diego Maradona im November 2019
Leopoldo Luque, Diego Maradonas Leibarzt
Getty Images
Leopoldo Luque, Diego Maradonas Leibarzt
Diego Maradona im Februar 2020
Getty Images
Diego Maradona im Februar 2020


Tipps für Promiflash? Einfach E-Mail an: tipps@promiflash.de