Es gibt neue Entwicklungen im Prozess des einstigen Filmmoguls Harvey Weinstein (69). Im Oktober 2017 wurde der Amerikaner erstmals beschuldigt, eine große Anzahl an Frauen sexuell belästigt zu haben. Im März 2020 wurde der Beschuldigte wegen mehrfacher sexueller Vergehen zu 23 Jahren Haft verurteilt, die er in einem New Yorker Hochsicherheitsgefängnis absitzt. Seine Anwälte versuchten bis zuletzt, Weinstein vor einer höheren Strafe zu bewahren – doch mit diesem Vorhaben sind sie nun gescheitert.

Wie Bild berichtet, soll Weinstein noch im Juni oder spätestens Juli nach Los Angeles überführt werden, um sich den Anklagen fünf weiterer weiblicher Opfer zu stellen. Die Auslieferung des 69-Jährigen wurde bereits mehrfach verschoben, zuletzt aufgrund der anhaltenden Gesundheitskrise und den Komplikationen mit Weinsteins Auslieferungspapieren. Doch diese Probleme scheinen jetzt behoben zu sein – ein Richter in New York lehnte einen weiteren Antrag der Anwälte zur Verhinderung seiner Verlegung ab. Bei einer Verurteilung drohen ihm bis zu 140 weitere Jahre hinter Gittern.

Zuletzt sagte auch "Frida"-Darstellerin Salma Hayek (54) gegen den verurteilten Sexualstraftäter aus: Bei den Dreharbeiten zu dem preisgekrönten Drama über die mexikanische Malerin, das von Weinsteins Firma Miramax produziert wurde, soll Salma gezwungen worden sein, komplett nackt vor die Kamera zu treten. "Man fragt sich, wenn man [damals] etwas gesagt hätte, was hätte man wohl alles verhindern können?", schrieb sie in einem detaillierten Artikel, der in der New York Times erschienen war.

Harvey Weinstein verlässt ein Gerichtsgebäude in NYC im Februar 2020
Getty Images
Harvey Weinstein verlässt ein Gerichtsgebäude in NYC im Februar 2020
Salma Hayek bei der "Like a Boss"-Premiere in New York, 2020
Getty Images
Salma Hayek bei der "Like a Boss"-Premiere in New York, 2020
Harvey Weinstein vor Gericht in NYC im Februar 2020
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Harvey Weinstein vor Gericht in NYC im Februar 2020


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