

Bis heute ungelöst: Wer setzte "Titanic"-Crew unter Drogen?
Während der Dreharbeiten zu Titanic im Jahr 1996 kam es zu einem mysteriösen Vorfall, der die Produktion des Films nachhaltig prägte – darüber berichtete damals schon Entertainment Weekly. Eine Fischsuppe, die während einer Nachtschicht an die Crew ausgegeben wurde, enthielt die Droge PCP, auch bekannt als Angel Dust. Kurz nach dem Verzehr der Suppe zeigten viele Crewmitglieder auffälliges Verhalten. Auch Regisseur James Cameron (71) und weitere Beteiligte wurden im Krankenhaus untersucht, wo die Droge in ihrem System festgestellt wurde. Die Produktion kam vorübergehend zum Erliegen, und der Dreh geriet in noch größere Schwierigkeiten.
Bis heute ist unklar, wer hinter dem Sabotageakt steckt. Verschiedene Theorien kursieren, angefangen bei einem schlecht geplanten Streich bis hin zu gezielter Sabotage durch unzufriedene Mitarbeiter. James selbst mutmaßte zunächst, dass giftige Schalentiere im Essen die Ursache seien, bevor die Tests das Vorhandensein von PCP aufdeckten. Der Vorfall trug zusätzlich zu den ohnehin hohen Kosten der "Titanic"-Produktion bei, die bereits damals weit über dem geplanten Budget lag. Viele waren sich sicher, dass der Film ein Verlustgeschäft werden würde, bevor er später als Meisterwerk in die Geschichte einging.
Der Regisseur war bekannt für seinen strengen Führungsstil am Set und bezeichnete sich selbst sogar einmal als "kleinen Diktator". Trotzdem konnte nie bewiesen werden, dass die Tat eine Form von Protest gegen den Druck am Set war. Die Angelegenheit bleibt eines der bizarrsten Mysterien in der Geschichte der Filmindustrie und beschäftigt Fans und Experten bis heute. "Titanic" mag inzwischen als legendär gelten, doch die düstere Episode um die drogenversetzte Suppe bleibt ein dunkles Kapitel in der Entstehungsgeschichte des Blockbusters.






