Claire Foy gibt realistische Einblicke in harten Mama-Alltag
Claire Foy (41) hat Tacheles geredet – und zwar über das echte Leben zwischen Drehset und Schulhof. Im Gespräch mit dem Magazin Harper’s Bazaar UK schildert die The Crown-Ikone, wie fordernd ihr Alltag als Mutter ist, die arbeitet und koordiniert, oft gleichzeitig. "Einen Job zu haben und gleichzeitig Elternteil zu sein, ist eine logistische Katastrophe – das ist die Wahrheit", sagt Claire. Die Britin lebt in Nordlondon, organisiert den Tag mit Tochter Ivy Rose, teilt sich das Sorgerecht mit Ex-Mann Stephen Campbell Moore (48) und versucht, Drehpläne, Schulzeiten und Familienmomente unter einen Hut zu bringen. "Da gibt es viel zu jonglieren und viel Hoffen auf das Beste", beschreibt sie die Realität, die so viele Eltern kennen.
Neben dem Alltagsstress findet Claire deutliche Worte für ihre Branche. "Die Industrie hat ein Problem mit Frauen zwischen 45 und 60", kritisiert die Schauspielerin und fragt: "Wer bist du? Bist du eine Mutter? Oder schon eine Großmutter?" Sie selbst wolle die Frauen spielen, "die ich kenne und mag". Gerade steht sie für mehrere Projekte vor der Kamera: In der Verfilmung "H is for Hawk" verkörpert sie eine Akademikerin, die in der Falknerei Halt findet – dafür trainierte Claire mit Habichten. "Es war geradezu absurd, dass ich das gemacht habe", gesteht sie, "aber dann habe ich es geliebt, weil mir klar wurde, dass wir nicht genug Wildheit in unserem Leben haben." Außerdem ist sie in "The Magic Faraway Tree" an der Seite von Andrew Garfield (42) zu sehen.
Doch nicht immer lief für Claire alles rund am Set. Bei ihrem ersten großen Schauspieljob musste die Britin eine bittere Erfahrung machen. "Ich habe lange gebraucht, um zu verstehen, dass es eine schreckliche Sache ist, so etwas einer 23-Jährigen anzutun. Anstatt sie unter die Fittiche zu nehmen und ihr zu helfen, schreit man sie einfach vor allen Leuten an. Manchmal brauchen unfreundliche Regisseure jemanden am Set, den sie schikanieren können", erzählte Claire im Podcast "Happy Sad Confused" rückblickend. Damals habe sie nicht verstanden, wie sehr solche Momente junge Schauspielerinnen verunsichern können. Trost spendete ihr später aber die Anerkennung für "The Crown".









