Prinz William gesteht: Emotionen der Kids fordern ihn heraus
Prinz William (43) hat sich in einem Podiumsgespräch beim "Life Hacks: Mental Health Special" von BBC Radio 1 über sein Familienleben geöffnet. Der Royal verriet, dass seine drei Kinder Prinz George (12), Prinzessin Charlotte (10) und Prinz Louis (7) zu Hause sehr offen über ihre Gefühle sprechen – manchmal sogar ein bisschen zu viel. "Ich bekomme alle Details, was ich liebe, es ist wirklich toll", erzählte William lachend. Die emotionale Offenheit seiner Kinder bereitet dem Vater zwar große Freude, bringt aber auch eine Herausforderung mit sich, die ihm zu schaffen macht.
Das ständige Teilen von Gefühlen löst in William nämlich den starken Instinkt aus, die Probleme seiner Kinder lösen zu wollen – ein Drang, gegen den er bewusst ankämpfen muss. "Man hat das Gefühl, es für alle reparieren zu müssen, und das finde ich ziemlich schwierig", erklärte er. Er müsse sich immer wieder daran erinnern, dass es nicht darum gehe, alles zu beheben, sondern zuzuhören. "Es ist wichtig, einfach mit diesen Gefühlen und diesen Kommentaren zurechtzukommen", betonte der Royal. Man werde sowohl unangenehme als auch großartige Emotionen haben, es gebe ein riesiges Spektrum dazwischen.
Bereits zuvor hatte Prinz William offen über den Umgang mit seinen eigenen Gefühlen gesprochen. In der Radiosendung betonte der Thronfolger, dass es bei ihm manchmal "lange dauert", bis er versteht, warum er sich in bestimmten Momenten so fühlt. "Ich nehme mir viel Zeit, um meine Emotionen und warum ich mich so fühle, zu verstehen", erklärte William. Die Reflexion über eigene Emotionen sei ihm besonders wichtig – er müsse sich immer wieder selbst "checken" und hinterfragen, was wirklich hinter bestimmten Gefühlen steckt.










