

100.000 Euro: Pierre Niney versteigert benutztes Taschentuch
Ein benutztes Taschentuch von Pierre Niney (36) sorgt in Frankreich für Kopfschütteln und Staunen zugleich: Ein Fan bot bei einer Online-Auktion satte 100.000 Euro für das unscheinbare Papiertuch inklusive Nasensekret des Schauspielers. Entstanden ist der skurrile Deal in Paris, während eines Interviews mit dem YouTuber Antton Racca, in dessen Show Pierre zu Gast war. Vor laufender Kamera schnäuzte der Star aus "Der Graf von Monte Christo" in ein Taschentuch, das Antton anschließend bei Ebay einstellte – Startpreis: ein Euro. Pierre selbst rechnete noch lachend damit, dass es höchstens "für fünf Euro" weggehen würde. Stattdessen entwickelte sich der vermeintliche Scherz innerhalb weniger Stunden zu einer Auktion der Superlative.
Auslöser für die ungewöhnliche Aktion war ein legendäres Hollywood-Relikt: ein Taschentuch von Scarlett Johansson (41), in das die Schauspielerin 2008 geschneuzt haben soll und das später für rund 4500 Euro versteigert wurde. Im Gespräch mit Antton griff Pierre diese Geschichte auf, nahm ein frisches Tuch und kommentierte nach dem Schnäuzen augenzwinkernd: "Da ist nicht viel drauf, weil ich sehr, sehr gesund bin." Doch schon am Abend schnellten die Gebote in kurzer Zeit auf über 12.000 Euro, bevor schließlich ein Spitzengebot von 100.000 Euro auftauchte. Pierre hatte zu Beginn der Versteigerung erklärt, dass das Geld einer Vereinigung zugutekommen solle, nannte jedoch noch keinen konkreten Namen.
Abseits des Hypes um das Taschentuch pflegt Pierre seit einiger Zeit einen besonderen Draht zu seinem Publikum, das ihn nicht nur für seine Rollen, sondern auch für seinen Humor schätzt. In Interviews erzählt der Schauspieler immer wieder, wie sehr er es mag, direkt mit Fans in Kontakt zu treten, etwa über soziale Medien oder ungewöhnliche Aktionen wie die mit Antton. Der YouTuber wiederum ist dafür bekannt, mit seinen Gästen spielerische und manchmal auch leicht absurde Momente zu inszenieren, um deren spontane Seite zu zeigen. Genau diese Mischung aus Nähe, Selbstironie und Star-Faszination dürfte dazu beigetragen haben, dass ein simples Stück Papier plötzlich zu einem heiß begehrten Sammlerobjekt wurde – und Pierre die Möglichkeit gibt, seine Popularität mit einer Spendenaktion zu verbinden.





