Das wurde aus den "Ein Hund namens Beethoven"-Filmstars
Als 1992 "Ein Hund namens Beethoven" in die Kinos kam, eroberte der tapsige Bernhardiner im Sturm die Herzen der Zuschauer – und machte ganz nebenbei auch seine junge Filmgroßfamilie berühmt. Im Mittelpunkt stand George Newton, gespielt von Charles Grodin, der als überforderter Familienvater mit dem plötzlich zugelaufenen Welpen hadert. Währenddessen haben Ehefrau Alice, gespielt von Bonnie Hunt (64) und die Kinder Ryce, Ted und Emily längst ihr Herz an den Vierbeiner verloren. 33 Jahre später fragen sich viele Fans, was aus den Stars des Kultfilms geworden ist: Wer blieb Hollywood treu, wer kehrte dem Rampenlicht den Rücken und wie erging es dem berühmtesten Bernhardiner der Filmgeschichte nach seinem Durchbruch?
Nach Ende der Dreharbeiten ging der Cast unterschiedliche Wege, wie Kino.de berichtet: Charles Grodin, der den überforderten, aber liebenswerten Papa George gab, stand schon vor dem Hit für Kultfilme wie "Der Herzensbrecher", "Die Frau in Rot" und "Midnight Run" vor der Kamera. Nach weiteren Serien- und Filmauftritten, darunter Law & Order: Special Victims Unit, starb Charles 2021 im Alter von 86 Jahren an Krebs. Bonnie Hunt blieb dem Showgeschäft treu und wurde neben der Schauspielerei auch Regisseurin, Drehbuchautorin, Komikerin und gefragte Stimme in Animationshits wie "Die Monster AG", "Cars" und "Zoomania". Für Jumanji erhielt sie 1996 den Saturn Award als Beste Nebendarstellerin.
Nicholle Tom, im Film die tierliebe Ryce, feierte ihren größten Serienerfolg als Maggie in Die Nanny. Heute nimmt sie nur noch selten Rollen an, etwa in kleineren TV-Parts. Christopher Castile, der Ted Newton verkörperte, wandte Hollywood den Rücken zu und lehrt inzwischen Politikwissenschaften an der Biola University in Kalifornien. Sarah Rose Karr, das jüngste Newton-Kind Emily, beendete ihre kurze Laufbahn Mitte der 90er. Was sie heute macht, ist nicht öffentlich bekannt. Und Beethoven selbst? Der Star-Bernhardiner wurde von mehreren Vierbeinern gespielt, zuerst von Chris, der auch im zweiten Teil vor der Kamera stand. Nach "Eine Familie namens Beethoven" verstarb Chris, die folgenden Filme teilten sich dann wieder mehrere Hunde.
Abseits der Leinwand blieb vieles bodenständig. Charles, der lange am Theater begann, fand privat Halt in seiner Familie; seine Tochter Marion machte als Komikerin ihren eigenen Weg. Bonnie lebt heute in Kalifornien und arbeitet an Projekten vor und hinter der Kamera, während sie als Sprecherin Generationen von Animationsfans begleitet. Nicholle blickt auf ikonische 90er-Jahre-Erinnerungen zurück, hält ihr Privatleben jedoch bewusst aus der Öffentlichkeit heraus. Christopher wechselte in den Hörsaal und genießt die Ruhe eines Campusalltags statt roter Teppiche. Sarah, die einst mit "Kindergarten Cop" auffiel, verschwand leise aus dem Rampenlicht. Und die tierischen Kollegen? Trainer, Setteams und ganze Familien schwärmten damals von ihren sanften Riesen – die Bernhardiner wurden hinter den Kulissen umsorgt, während vorne die Chaos-Komödie tobte. Genau diese Mischung aus Familiengefühl, Kinderblick und Hundetreue macht "Beethoven" bis heute zum Nostalgie-Magneten.






