

Betäubte Jeffrey Epstein seine Opfer mit Engelstrompeten?
Neue Enthüllungen werfen ein weiteres düsteres Licht auf Jeffrey Epstein (†66). In den jüngst vom US-Justizministerium unter Justice.gov veröffentlichten Akten findet sich eine Mail, in der der frühere Unternehmer schreibt: "Fragen Sie Chris nach meinen Trompetenpflanzen in der Gärtnerei." Gemeint sind hier vermutlich Engelstrompeten – im Garten definitiv dekorativ, aber hochtoxisch. Sofort drängt sich eine verstörende Frage auf: Wollte Jeffrey mehr als nur gärtnern? Die Pflanze enthält bekanntermaßen potente Wirkstoffe, die Wahrnehmung und Bewusstsein massiv beeinflussen können. Die Deutsche Gesellschaft für Toxikologie warnt konkret vor schweren Delirien, fiebertraumartigen Halluzinationen und Todesfällen – auch Horrortrips mit dem Drang zur Selbstverstümmelung seien möglich.
Zusätzliche Dynamik erhält die Debatte durch ein weiteres Dokument. Es belegt, dass Jeffrey rund ein Jahr später von einer ihm nahestehenden Person einen Artikel über Scopolamin geschickt bekam – einen zentralen Wirkstoff der Engelstrompete. Besonders eine Passage fällt auf: Menschen unter Einfluss der Substanz könne man führen, als wären sie Kinder. Eine drastische Behauptung, die wissenschaftlich so nicht unumstritten ist. Toxikologen argumentieren deutlich differenzierter, verweisen auf Dosis, Kontext und individuelle Reaktionen. Dennoch bleibt bemerkenswert, womit sich Jeffrey in seiner Freizeit offenkundig beschäftigte – und welche Bilder solche Enthüllungen jetzt in der Öffentlichkeit erzeugen.
Nachdem Jeffrey 2019 in seiner Zelle starb, wurden die als "Epstein Files" bekannten Akten erst in den vergangenen Wochen in Wellen veröffentlicht. Das US-Justizministerium unter Donald Trump (79) ließ zuletzt verlauten, dass nun keine weiteren Dokumente mehr folgen sollen. Parallel berief sich Ghislaine Maxwell (64), Jeffreys Komplizin, auf den fünften Verfassungszusatz und verweigerte Antworten zu Fragen über Donalds Verbindung zu Jeffrey. Ein konkreter Tatvorwurf gegen den früheren Präsidenten findet sich in den vorliegenden Unterlagen nicht. Zurück bleibt ein typisches Epstein-Paradox: neue Details, alte Rätsel, anhaltende Debatten. Jede Aktenzeile kann Dynamik entfalten, jede Formulierung neue Deutungen provozieren. Die Veröffentlichung der Akten ist also abgeschlossen – doch die eigentliche Aufarbeitung scheint gerade erst begonnen zu haben.





