

Nach Epstein-Skandal: Casey Wasserman verlässt seine Agentur
Casey Wasserman, Gründer einer der renommiertesten Talent- und Marketingagenturen in Hollywood, zieht sich aus dem Unternehmen zurück. Nach Bekanntwerden von Kontakten zu Jeffrey Epstein (†66) und Ghislaine Maxwell (64) sieht sich der 51-Jährige wachsendem Druck ausgesetzt. Die Enthüllungen aus den Epstein-Akten führten dazu, dass sich zahlreiche prominente Klienten von der Agentur abwandten. Wasserman trennt sich nun von seiner 40-prozentigen Beteiligung und legt die Geschäftsführung nieder. Mike Watts übernimmt die Leitung der Agentur, während der Mehrheitsanteilseigner Providence Equity Partners eine Umbenennung plant.
Die Entwicklungen entfachten nicht nur eine Welle von Kündigungen prominenter Klienten, sondern fordern auch politische Konsequenzen. Stimmen wurden laut, dass Casey seine Rolle als Chef des Organisationskomitees der Olympischen Spiele 2028 in Los Angeles aufgeben solle. Zu den prominenten Namen, die ihre Zusammenarbeit mit der Agentur beendeten, gehören die Musiker Chappell Roan (27) und Orville Peck sowie US-Fußballstar Abby Wambach. Wasserman erklärte in einem Schreiben an seine Mitarbeiter, dass er durch seinen Rückzug eine Ablenkung verhindern möchte. Providence unterstrich in einem öffentlichen Statement ihre Unterstützung für die neuen Führungspläne, wie Just Jared berichtet.
Casey Wasserman gründete die Agentur im Jahr 1998 und führte sie jahrzehntelang erfolgreich zu einem festen Bestandteil der Unterhaltungs- und Sportindustrie. In der Vergangenheit zeigte er sich stets als entschiedener Unterstützer von Großprojekten in seiner Heimatstadt Los Angeles. Besonders die Olympischen Spiele 2028 liegen ihm am Herzen. Casey plant, sich zukünftig vollständig auf deren Umsetzung zu konzentrieren. Trotz der jüngsten Turbulenzen bleibt ungewiss, ob sich das Unternehmen unter neuer Führung und einem neuen Namen einen Teil seines einstigen Glanzes zurückerobern kann.





