Hatte Jeffrey Epstein "unangemessene" Fotos von Mette-Marit?
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Hatte Jeffrey Epstein "unangemessene" Fotos von Mette-Marit?

- Promiflash Redaktion
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Weitere E-Mails aus dem Umfeld von Jeffrey Epstein (†66) werfen neue Fragen um Kronprinzessin Mette-Marit (52) auf. Kurz nachdem Mette-Marit im Januar 2013 mehrere Tage in Epsteins Luxushaus in Palm Beach übernachtet hatte, tauchten Nachrichten auf, in denen von privaten Fotos der "Mette" auf dem Anwesen die Rede ist. Eine unbekannte Person warnte Epstein am 2. Februar 2013 davor, dass einige Bilder offenbar "auf eine Weise" genutzt worden seien, die sich "falsch anfühlt". Das norwegische Königshaus bestätigt laut VP, dass Mette-Marit damals mit einer Freundin und begleitet von Sicherheitsleuten in dem Haus zu Gast war. Zu den E-Mails und den angeblichen Bildern schweigt der Palast jedoch weiterhin.

In den öffentlich gewordenen Dokumenten finden sich zahlreiche Nennungen von "Mette" in Mails an und von Epsteins Adressen. Direkt nach der Abreise der Kronprinzessin sollen zwei E-Mails mit den Betreffzeilen "Mette 1" und "Mette 2" eingegangen sein, jeweils mit einem Bild im Anhang. In der späteren Nachricht an Epstein heißt es wörtlich: "Ich kann dich nicht um deine Erlaubnis bitten, ohne dich darauf aufmerksam zu machen, dass mir aufgefallen ist, dass einige von dir aufgenommene Fotos auf eine Weise verwendet wurden, die mein Bauchgefühl als unangemessen einstuft. Diese Fotos beinhalten Mette auf deinem Grundstück. Ich bin mir absolut sicher, dass keinerlei böswillige Absicht dahintersteckte, nur kein gutes Urteilsvermögen. Ich würde es vorziehen (wenn es dir recht ist), dass diese E-Mail unter uns bleibt." Epstein antwortet daraufhin knapp: "Sende mir die Bilder, die sie möchte". Ob tatsächlich Kronprinzessin Mette-Marit gemeint ist, bleibt in den Unterlagen unklar. Der Palast teilte auf Anfrage lediglich mit, man habe "nichts hinzuzufügen". Auch Sicherheitsbehörden in Norwegen verweigerten eine inhaltliche Bewertung.

Bekannt ist, dass Mette-Marit zwischen 2011 und 2014 Kontakt zu Epstein hatte – also mehrere Jahre nach dessen Verurteilung 2008 wegen Sexualdelikten an Minderjährigen. Diese Verbindung war bereits zuvor öffentlich diskutiert worden. Die nun bekannt gewordene E-Mail bringt jedoch eine neue, heikle Komponente in die Debatte, da erstmals ausdrücklich von Bildmaterial in Verbindung mit ihrem Namen die Rede ist. In früheren Erklärungen hatte Mette-Marit eingeräumt, den Kontakt zu Epstein im Nachhinein als Fehler zu betrachten und dessen Hintergrund nicht ausreichend geprüft zu haben. Wichtig bleibt: Die Erwähnung von Fotos und die Bezeichnung "unangemessen" stellen keinen Beweis für strafrechtlich relevantes Verhalten dar. Weder die Bilder selbst noch deren Kontext sind öffentlich bekannt. Dennoch sorgt der Wortlaut der E-Mail nun für zusätzliche Brisanz in einer Affäre, die Norwegen weiterhin intensiv beschäftigt.

Kronprinzessin Mette-Marit von Norwegen
IMAGO / Gonzales Photo
Kronprinzessin Mette-Marit von Norwegen
Jeffrey Epstein
IMAGO / ZUMA Press Wire
Jeffrey Epstein
Kronprinzessin Mette-Marit im Juli 2025 in Stavanger
Imago
Kronprinzessin Mette-Marit im Juli 2025 in Stavanger
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