Laut Staatsanwältin: Alle Epstein-Akten nun veröffentlicht
Generalstaatsanwältin Pam Bondi erklärt den Akten-Marathon für beendet: In einem Schreiben, über das Fox News berichtet, teilt Pam mit, dass nun sämtliche Unterlagen der sogenannten Epstein (†66) Files veröffentlicht worden seien – wenn auch vielfach geschwärzt. Grundlage ist das Epstein-Files-Transparenzgesetz, das dem Justizministerium eine Frist zur Offenlegung setzte. Das Schreiben, das aktuell kursiert, soll belegen, dass die Vorgaben erfüllt wurden. Brisant ist eine beigefügte Übersicht: eine Liste mit Namen von "Regierungsvertretern und politisch exponierten Personen". Darunter tauchen über 300 prominente Personen auf – von Donald Trump (79) bis hin zu einem Namen, der verblüfft: Elvis Presley (†42).
In dem Brief heißt es laut Fox News, das Ministerium habe alle "Aufzeichnungen, Dokumente, Kommunikation und Ermittlungsmaterialien" offengelegt, die in neun Kategorien fallen und die in Zusammenhang mit den Verfahren in New York stehen. Die Namen auf der Liste erscheinen in sehr unterschiedlichen Kontexten: Manche Personen stehen demnach in extensivem E-Mail-Kontakt mit Epstein oder Ghislaine Maxwell (64), andere tauchen nur am Rande in Ausschnitten auf, etwa in Presseberichten, die in den Akten abgeheftet wurden. Viele Dateien sind stark geschwärzt, was das Einordnen erschwert – gleichzeitig ist die bloße Nennung kein Beleg für eine persönliche Verbindung oder eine Straftat. Dass neben aktiven Politikern auch seit Jahrzehnten Verstorbene wie Elvis Presley gelistet sind, erklärt sich damit, dass die Akten vielfältige Quellen enthalten.
Die öffentliche Faszination für den Fall ist ungebrochen: Streaming-Hits, Bestseller und Podcasts arbeiten seit Monaten die Verflechtungen rund um den einst mächtigen Financier auf. Die Netflix-Doku "Jeffrey Epstein: Stinkreich" zog zuletzt besonders viele True-Crime-Fans an, die sich für Aussagen von Betroffenen, alte Protokolle und bislang unbekannte Details interessieren. Im Fokus stehen nicht nur die juristischen Wendungen, sondern auch die persönlichen Netzwerke, Inselaufenthalte, Partybekanntschaften und E-Mail-Ketten, aus denen Beziehungen, Nähe oder Distanz ablesbar scheinen. Für viele Zuschauer ist es genau dieser Blick hinter die glitzernden Fassaden – auf Gästelisten, Fotos und Zufallsbegegnungen –, der die Geschichte so anziehend und zugleich aufwühlend macht.






