Sarah Ferguson wollte laut Akten Jeffrey Epstein dienen
Sarah Ferguson (66) sorgt erneut für Wirbel: Laut einem Bericht der Mail on Sunday sollen in den neu aufgetauchten Epstein-Akten mehrere Mails von der Ex-Frau von Andrew Mountbatten Windsor (65) liegen, in denen sie Jeffrey Epstein (†66) um einen Job bittet. Die Nachrichten datieren demnach aus dem Jahr 2010, als Epstein bereits wegen Anstiftung einer Minderjährigen zur Prostitution unter Hausarrest stand. In einer der Mails soll Sarah geschrieben haben: "Ich verstehe nicht, warum du mich nicht einfach als deine Haushälterin einstellst. Ich bin die Fähigste und brauche das Geld dringend. Bitte, Jeffrey, denk darüber nach." Die damalige Duchess of York wandte sich damit offenbar direkt an den verurteilten Sexualstraftäter, mit dem sie und Andrew befreundet gewesen waren.
Die Mail on Sunday führt aus, dass Sarah Epstein in den Monaten danach mehrfach erneut kontaktierte. In einer späteren Nachricht habe sie formuliert: "Ich fühle mich sehr traumatisiert und allein. Ich möchte für dich arbeiten und deine Häuser organisieren." Und im Dezember habe sie nachgelegt: "Wann stellst du mich ein? Meine Freundschaft hält bis zum Ende, selbst wenn der Körper kalt ist. Ich habe dich jetzt und für immer lieb. Und ich weiß, du mich auch." Laut der Zeitung sollen diese Mails eine Person besonders verärgert haben: Ghislaine Maxwell (64), Epsteins langjährige Vertraute, die inzwischen in Texas eine 20-jährige Haftstrafe verbüßt. Intern habe Epstein die Zuneigungsbekundungen der Herzogin dem Vernehmen nach nicht erwidert und sich stattdessen abfällig über sie geäußert, während sein eigentliches Interesse Andrew gegolten habe. Ein Sprecher von Sarah wollte sich zu den Berichten nicht äußern. Sarah selbst nannte ihre Freundschaft mit Epstein in der Vergangenheit einen "Fehler im Urteilsvermögen".
Hinter den Schlagzeilen steht eine Frau, die seit Jahren mit finanziellen Schwierigkeiten und öffentlicher Aufmerksamkeit ringt. Sarah geriet immer wieder wegen eines luxuriösen Lebensstils und umstrittener finanzieller Entscheidungen in die Kritik. Freunde berichten, dass sie in stressigen Phasen auf Nähe und Loyalität im engen Umfeld setzt, während sie versucht, ihren Alltag neu zu ordnen. Familie und langjährige Vertraute spielen dabei eine zentrale Rolle. Obwohl Reisen und gesellschaftliche Termine ihren Kalender prägen, zieht sich die frühere Herzogin abseits des Rampenlichts gern in kleine, vertraute Kreise zurück.









