Neue Doku thematisiert Mord von Sarah Fergusons Assistentin
Eine neue TV-Doku zieht Sarah Ferguson (66) wieder ins Rampenlicht – und mit ihr ein dunkles Kapitel aus ihrem Umfeld: Die Doku "Crime of Passion? The Trial of Jane Andrews" zeichnet die Geschichte von Jane Andrews, Fergies früherer Garderobiere und persönlicher Assistentin, nach. Die Macher rollen auf, was 2000 in Fulham, West-London, geschah: Jane, damals frisch entlassen aus dem Haushalt von York, erschlug ihren Freund Tom Cressman im Bett mit einem Cricket-Schläger und stach anschließend mit einem Küchenmesser zu.
Die Doku lässt Freunde, Angehörige und Prozessbeteiligte zu Wort kommen und zeichnet nach, wie der einstige Palast-Insider tief stürzte. Hairstylistin Lucinda Ellery erinnert sich vor der Kamera: "Sie war perfekt für die Royal Family." Sie berichtet, wie Jane nach ihrer Entlassung aus Kostengründen 1997 in eine schwere Depression rutschte, stark abnahm und Medikamente nahm. Tom Cressmans Schwester Cathy Kerrruish beschreibt, Jane habe sich "fast selbst als Royal gesehen". Ex-Staranwalt Bruce Houlder, der damals die Anklage führte, ordnet den Fall als besonders heikel ein, weil Jane als Betreuerin der Enkel der Queen (†96) galt. Vor Gericht setzte sich am Ende die Version der Staatsanwaltschaft durch, nach der Jane ausrastete, nachdem Tom ihr gesagt hatte, er werde sie nicht heiraten und die zweijährige Beziehung sei vorbei. Ihre spätere Berufung blieb ebenso erfolglos wie der Versuch, mit neuen psychiatrischen Gutachten eine verminderte Schuldfähigkeit geltend zu machen.
Während die Doku den Mordfall noch einmal in die Öffentlichkeit zieht, stehen auch die privaten Verflechtungen von Sarah im Fokus. Die ehemalige Herzogin, die seit Jahren mit Geldsorgen kämpft, hatte sich über längere Zeit eng mit Jeffrey Epstein (†66) eingelassen und ihn in Mails als "spektakulären" und "besonderen Freund" bezeichnet. Aus den jetzt veröffentlichten Unterlagen geht hervor, dass der verurteilte Sexualstraftäter ihr Schulden in Höhe von rund 60.000 Dollar abbezahlt haben soll, während sie ihn gleichzeitig als eine Art "Bruder" ansprach und zu Feiern im royalen Umfeld einlud.









